23.06.2016, 15:23 Uhr

Bunt, hyperaktiv, anstrengend – und das ist gut so

Sechs Monate lang beschäftigten sich Schüler des Zentrums für Inklusiv- und Sonderpädagogik (ZIS) – unterstützt von den Tanzkünstlern Onur Bakis, Christopher Woschitz Sebastian Kim – mit dem Thema Tanzen. (Foto: Verein Doyobe)

Breakdance-Staatsmeister Onur Bakis brachte Tanzworkshops, Videointerviews und eine Fotowerkstatt in Halleiner Schule

„Rengarenk“ lautet der Titel eines sechsmonatigen Kulturprojekts am Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik in Hallein. Der Begriff kommt aus dem Türkischen und bedeutet „bunt“. Und genau das war auch das Programm, in dem Kunst und Kultur die Hauptrolle spielten. Unter Federfühung von Salzburgs Breakdance-Staatsmeister Onur Bakis und in Kooperation mit den beiden Tanzkünstlern Christopher Woschitz und Sebastian Kim setzten sich sechs Schüler in Tanzworkshops, Videointerviews und einer Fotowerkstatt mit ihrer Umgebung und sich selbst auseinander.

"Die Kinder sollen sich in diesem Projekt entfalten, eigene Fähigkeiten und Bedürfnisse erkennen und weiterentwickeln", so Projektleiter Onur Bakis. Sein Resümee: "Die Kinder waren hyperaktiv und anstrengend; das ist gut so, wir fördern gerne kleine Künstler und nicht alle müssen das gleiche machen." Dafür gab es nun eine Auszeichnung des Bildungsministeriums.
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