03.08.2016, 07:00 Uhr

Er will Geld aus Wien zurückholen

Klubobmann Helmut Naderer ist einziger Team-Stronach-Landtagsabgeordneter. (Foto: Franz Neumayr)

Klubobmann Helmut Naderer über Politik, Geld und seine Vorhaben

Gibt es etwas, das die Regierung gut macht?
HELMUT NADERER: Sehr vieles. Zum Beispiel die Ressortarbeit von LR Sepp Schwaiger ist 1A.

Welches Projekt werden Sie vor der Landtagswahl 2018 umsetzen?
HELMUT NADERER: Mehr Geld von Wien zurückholen. Wir liefern jährlich 10.000 Euro pro Einwohner nach Wien und bekommen nur 2.500 Euro zurück. Dieses Verhältnis muss sich auf mehr als 50 Prozent ändern.

Es heißt: Aufhören, wenn es am schönsten ist. Wann wäre dieser Punkt für Sie erreicht?
HELMUT NADERER: Es ist schwer zu sagen. Ich habe geglaubt mit 40 war es am schönsten, bin drauf gekommen mit 50 ist es noch schöner und weiß nicht, wie es mit 60 sein wird.
Singen Sie die Bundeshymne mit oder ohne Töchter?
HELMUT NADERER: Ohne Töchter. Das ist ein Kunstwerk, das man nicht verhunzen sollte.

Haben Sie einen Favoriten für die Bundespräsidentenwahl?
HELMUT NADERER: Norbert Hofer.

Sind 7.845 Euro Klubobmann-Gehalt, 241.530 Euro jährliche Klubförderung und 245.000 Euro Parteienförderung für eine One-Man-Show gerechtfertigt?
HELMUT NADERER: Als Team Stronach haben wir über 100 Mitglieder, dazu zwei Mitarbeiter im Klub. Ob für einen oder drei Abgeordnete: Die Arbeit ist die gleiche, und die Mitarbeiter haben ein Recht auf Jobsicherheit.
Interview: St. Schenker
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