24.05.2016, 11:27 Uhr

Zwei neue Poller für die Stadt

Verkehrsstadtrat Johann Padutsch und Poller-Beauftragter Christian Morgner am Ursulinenplatz (Ausfahrt Gstättengasse). (Foto: Stadt Salzburg)

Poller schützen die Gstättengasse vor illegalen Zufahrten

SALZBURG (lg). Die zweiundzwanzigste Poller-Anlage in der Salzburger Altstadt ging heute im Bereich Gstättengasse beim Ursulinenplatz in Betrieb. Rund 65.000 Euro wurden in die zwei versenkbaren Poller investiert.

Bewohnerparkplätze wurden blockiert

„Sie schützen nun die Gstättengasse vor illegalen Zufahrten vom Ursulinenplatz aus gegen die Einbahn und helfen das hier grassierende Parkproblem in den Griff zu kriegen“, erläutert Verkehrsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste). „Durch Besucher der Lokalmeile und des Veranstaltungszentrums wurden die Bewohnerparkflächen insbesondere an Abenden immer wieder unrechtmäßig blockiert. Da hätte es ständig massiven Polizei- und Wachdienst-Einsatz gebraucht", so Padutsch, der sich, ebenso wie Poller-Beauftragter Christian Morgner, weitere versenkbare „Silberpfeile“ in belasteten Straßenzügen, beispielsweise in Wohngebieten „gut vorstellen kann“.

Nächster Poller beim Landestheater

Wer also bei der Poller-Anlage in korrekter Richtung, nämlich von der Gstättengasse kommend über den Ursulinenplatz ausfahren möchte, kann dies Montag bis Freitag von sieben bis 19 Uhr sowie Samstag von sieben bis 16 Uhr, tun: die Poller senken sich automatisch. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Handsender bzw. Code zum Absenken nötig.
Demnächst gibt es den Amtsbericht für eine weitere Poller-Anlage beim Landestheater. Konkret soll die Einfahrt zum Mirabellgarten damit versehen werden. Hier geht es um die Vermeidung von illegalem Parken sowie die Sicherung der Feuerwehr-Zufahrt.

ÖVP kritisiert die Poller

Kritik an der "Zinne Nummer 22 in der Poller-Festung Salzburg" kommt von ÖVP-Klubobmann Christoph Fuchs. „Neben einer Kostenlawine aufgrund der vielen Pannen und Unfälle haben die Poller auch zu einer Bürokratielawine geführt, die seinesgleichen sucht. Die Zeche zahlen seit Beginn der Poller-Ära die Bewohner, Unternehmer, Lieferanten, Veranstalter und Hotels in der Altstadt“, betont Fuchs.
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