05.10.2016, 12:29 Uhr

16. KARATE CROATIA OPEN 2016

© Salzburger Karateverband

02. Oktober 2016, Rijeka – Für einen Großteil des Kaders war das Croatia Open die letzte Möglichkeit zur Formüberprüfung und Qualifikation für die wenigen verbleibenden Startplätze für die Heim-WM in Linz (TIPS Arena, 26.10. - 30.10.2016). Das traditionell sehr gut besuchte Turnier konnte heuer mit einem Rekordteilnehmerfeld von 1604 Sportlerinnen und Sportlern aus 19 Nationen aufwarten und bot durch die Teilnahme etlicher Titelgewinner von Kontinental- und Weltmeisterschaften ein extrem hohes sportliches Niveau.


Auch die Formkurve der rot-weiß-roten Athletinnen und Athleten stimmt - allen voran durfte sich Alisa Buchinger in der Kategorie -68 Kg über den Sieg freuen, wobei sie gleich in ihrer ersten Begegnung auf die amtierende Europameisterin Elena Quirici aus der Schweiz traf. Durch Kampfrichterentscheid konnte Alisa die Oberhand behalten und kämpfte sich in weiterer Folge bis ins Finale vor. Mit einem Sieg gegen die Kroatin Ivana Bebek sichert sich die Salzburger Heeressportlerin den Titel in Istrien. Zudem holt sich Alisa gemeinsam mit Nathalie Reiter Bronze im Kumite Team der Damen.

Nina Vorderleitner schrammte in der gleichen Klasse nur knapp am Finaleinzug vorbei und konnte sich mit einer starken Leistung Bronze erkämpfen. Bemerkenswert dabei war der deutliche Sieg um Bronze gegen die Premier League Siegerin Turan Busra aus der Türkei.

Alexander Jezdik verfehlte mit einem fünften Platz nur haarscharf eine weitere Medaille in der stark besetzten Kategorie -67 Kg.

Erfolgreich endet der Qualifikationstag für Julia Reiter. In der allgemeinen Klasse sichert sich die Salzburgerin nach ihrem fünften Platz in Basel und dem 7. Platz in Kroatien den begehrten Startplatz bei der Heim-WM in der Kategorie bis 55 kg. Julia konnte zwei Runden gewinnen, während für ihre Kontrahentin Kurz Doris so wie in Basel bereits in Runde eins Endstation war. Zudem untermauert die 19-jährige mit dem dritten Platz in der Kategorie U21 -50 kg ihre Teilnahme bei der U21 EM nächstes Jahr in Bulgarien.

Luca Rettenbacher legt mit seinem dritten Platz in der Kategorie U21 -67 kg ebenfalls den Grundstein für seine EM Teilnahme. Nach Siegen über Deutschland und der Slowakei trifft er im Halbfinale auf den starken Ungarn Tamas Ferdinand, dem er sich nach hartem Kampf knapp geschlagen geben muss. In der Trostrunde um Platz drei trumpft der Halleiner Heeressportler aber wieder groß auf und bezwingt den Israeli Amossi Ron klar.

In der Altersklasse der Junioren beweist die Pinzgauerin Lara Hinterseer einmal mehr ihre gute Form mit Platz drei in der Kategorie U18 -53 kg. nach drei Siegen in der Vorrunde gegen Kroatien, Italien und Bulgarien muss sich Lara im Kampf um den Einzug ins Finale Vujasinovic Aleksandra aus Serbien nur mittels Kampfrichterentscheidung geschlagen geben. Im Fight um Platz drei bezwingt unser „blue angel“ Ek Ronja aus Norwegen 1:0 und darf sich über Bronze freuen.

In der Altersklasse U14 trumpfen die Salzburger Mädels Aleksandra Grujic und Marina Vukovic groß auf. Sowohl Aleksandra in der Gewichtsklasse bis 45 kg als auch Marina in der Gewichtsklasse bis 55 kg holen sich den Titel in ihren Bewerben. Die Salzburgerin Aleksandra besiegt, nach vier Siegen in der Vorrunde über Slowakei, 2x Kroatien und Italien, im Finale mit Subic Lina eine weitere Kroatin. Die Saalfeldnerin Marina Vukovic steht nach einem Freilos und zwei Siegen in der Vorrunde im Finale mit Vanessa Kowacevic aus Wien einer weiteren Österreicherin gegenüber und holt den Titel mit einem klaren Sieg nach Salzburg.

Einen weiteren Sieg in dieser Altersklasse gibt es auch beim „starken Geschlecht“. Der Salzburger Noori Keshwaer holt sich gegen den Ungarn Borbas Botond den Titel in der Gewichtsklasse U14 -48 kg, nachdem er sich zuvor mit Siegen gegen einen Kroaten, einen Bosnier und eine Slovenen den Finaleinzug gesichert hat.

In der Altersklasse der unter zwölfjährigen geht der ausgezeichnete 2. Platz im Bewerb Kumite U12 -38 kg an den Walserfelder Sportler Henrik Kühnel. Henrik besiegt in seinen drei Vorrunden nacheinander die Kroaten Otzbolt Luca, Sonje Dominik und Valentino Ivanic ehe er im Finale auf den Österreicher Tschatajew Isa trifft und sich knapp geschlagen geben muss.
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