11.07.2016, 12:43 Uhr

Steiles Finish der Österreich-Rundfahrt: „Der ganz große Wurf ist nicht gelungen“

Sebastian Baldauf (GER, Hrinkow Advarics Cycleang Team) (Foto: Eisenbauer)

Hofer riss die Kette, bester Hrinkow-Fahrer wurde Baldauf auf Platz 34

STEYR. Noch einmal hieß es für den gesamten Tour-Tross „Zähne zusammenbeißen“, schließlich sollte sich die 7. und letzte Etappe der 68. Österreich-Rundfahrt am Samstag, 9. Juli, nochmal als richtig schwierig herausstellen. Die 4,3 km teils auf Kopfsteinpflaster mit maximal 12% Steigung hinauf zum Kahlenberg bei Wien könnte nämlich auch noch die eine oder andere Veränderung im Gesamtklassement bringen.

Hofer kämpfte mit gerissener Kette

Nach rund 15 km bildete sich die Spitzengruppe des Tages, gerade in dieser Phase des Rennens hatten die Fahrer von Team Hrinkow Advarics Cycleang Pech – dem Niederösterreicher Andreas Hofer zum Beispiel riss die Kette und die Ausreisser waren dahin. Trotz eines respektablen Vorsprungs wurde die Gruppe ca. 8 km vor dem Ziel gestellt, viele Teams wollten im Hinblick auf das Gesamtklassement nichts riskieren. Nun begannen kurz vor dem Schlussanstieg auch die Positionskämpfe, wobei sich Team CCC Sprandi Polkowice um Jan Hirt keine Blöße gab und dieser seine Gesamtführung erfolgreich verteidigte. Bester Fahrer von Team Hrinkow Advarics Cycleang wurde Sebastian Baldauf mit Platz 34, der Deutsche ist mit Platz 17 auch in der Gesamtwertung bester der Equipe aus Steyr.

Baldauf in Gesamtwertung auf Platz 17

Teammanager Alexander Hrinkow bilanziert folgendes nach seiner zweiten Österreich-Rundfahrt: „Uns ist jetzt in der Gesamtwertung der ganz große Wurf zwar nicht gelungen, aber mit dem schlimmen Auftakt auf der ersten Etappe durch den schweren Massensturz war das auch schwierig. Gleich am zweiten Tag mit Alex Meier einen Fahrer zu verlieren, dann noch Josef Benetseder der sich durch den Sturz die ganze Woche durchgequält hat…bei so einer Rundfahrt wird dann die Luft dünn, aber die Jungs haben toll weitergekämpft. Und eine Österreich-Rundfahrt mit Etappenziel in unsere Heimat in Steyr, das bleibt sowieso immer positiv in Erinnerung. Bedanken möchte ich mich auch bei allen die „hinter der Bühne“ stehen, also Betreuer, Physios, Mechaniker usw., die uns die ganze Woche begleitet und so unseren Slogan „followthegreenway“ auch gelebt haben, Danke!“
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