19.05.2016, 16:47 Uhr

50 Forstleute in Bad Leonfeldner Wald

(Foto: Pro Silva)
Etwa 50 Forstleute und bäuerliche Waldbesitzer trafen einander im Wald der Agrargemeinschaft Bad Leonfelden zu einem Erfahrungsaustausch über die naturnahe Waldbewirtschaftung. Der Verein Pro Silva Austria fördert die naturnahe Waldbewirtschaftung. Dabei können durch gezielte Eingriffe die Wachstumskräfte im Wald gelenkt und gesteuert werden, sodass sich der Wald von selbst verjüngt. Mehr Ertrag für die Waldbewirtschafter ist die Folge. Überdies sind naturnahe Wälder gegen Sturm- und Borkenkäferschäden weniger anfällig.
Der Forstbetrieb der Agrargemeinschaft Bad Leonfelden wird seit vielen Jahren vorbildlich bewirtschaftet. Die Agrargemeinschaft ist ein Gemeinschaftsbesitz von 60 ehemaligen Bad Leonfeldener Bürgerhäusern. Obmann der Agrargemeinschaft ist Herr Ing. Fritz Haiböck, der die Teilnehmer begrüßte. Pro Silva (lat. der Wald) wurde vor mehr als 20 Jahren gegründet. Einer der Gründungsväter war der ehemalige Forstmeister des Stiftes Schlägl, Heinrich Reininger. Pro Silva gibt es mittlerweile in 26 Ländern Europas. In Urfahr-Umgebung bemüht sich der pensionierte Bezirksförster Harald Neuburger nach wie vor um die Anliegen der naturnahen Waldbewirtschaftung.
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