26.09.2016, 16:11 Uhr

Diakoniewerk eröffnete Werkstätte in Oberneukirchen

(Foto: Julia Minichberger)

Das Diakoniewerk errichtete im Ortszentrum eine Werkstätte für Menschen mit Behinderungen. Rund 50 Personen finden hier einen neuen Arbeitsplatz.

OBERNEUKIRCHEN. Im Beisein von Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, Partnern aus Politik und Wirtschaft sowie Angehörigen und Gästen wurde am Samstag eine Werkstätte eröffnet. In der im Auftrag des Landes OÖ geführten Werkstätte arbeiten künftig 31 Menschen mit Behinderung und 17 begleitende Mitarbeiter.
„Das Diakoniewerk beschreitet seit Jahren den Weg, dass Menschen mit Behinderungen dort arbeiten und wohnen, wo andere Menschen auch arbeiten und wohnen. Deshalb realisieren wir kleine, regionale Einrichtungen. Hier in Oberneukirchen werden die begleiteten Menschen als gleichberechtigte Gemeindebürger wahrgenommen“, so Diakoniewerk Oberösterreich Geschäftsführer Gerhard Breitenberger.
Seit 2005 führte das Diakoniewerk in der ehemaligen Weberei Haider eine Werkstätte für 19 Mitarbeiter mit Behinderung, die von acht pädagogischen Mitarbeitern begleitet werden. Aufgrund des steigenden Bedarfs wurde das denkmalgeschützte „Pammerhaus“ am Marktplatz renoviert. Neben den bestehenden Mitarbeitern der Werkstätte finden nun im neuen Haus weitere Menschen aus der Umgebung, die derzeit täglich nach Gallneukirchen oder Linz pendeln, ein Arbeitsangebot.
Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer hob die Investitionskosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro und die dadurch erzielte Aufwertung des denkmalgeschützten Gebäudes hervor. Der Bürgermeister von Oberneukirchen und Landtagsabgeordnete Josef Rathgeb betonte, dass beim Bau der Werkstätte ausschließlich regionale sowie oberösterreichische Firmen beschäftigt und gestärkt wurden
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