10.05.2016, 13:04 Uhr

Verdacht der Schlepperei und Geldwäsche in Wels

Am Donnerstag findet die Verhandlung beim Landesgericht Wels statt. (Foto: hawi_101/Fotolia)
WELS. Bei einer Verhandlung stehen beim Landesgericht Wels am Donnerstag, 12. Mai, zwei rumänische Frauen wegen des möglichen Verbrechens der Schlepperei und der Geldfälschung vor Gericht. Den beiden wird laut Staatsanwaltschaft vorgeworfen, im Zeitraum von Anfang 2015 bis 20. August 2015 unter anderem in Wels gewerbsmäßige Schlepperei betrieben zu haben. Diese sollen sie sowohl selbst als auch in Zusammenarbeit mit anderen Schleppern organisiert haben. "Ihnen wird angelastet, durch die Ein- und Durchreise von zumindest 80 syrischen Staatsangehörigen ein Entgelt in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro bezogen zu haben", sagt Gerlinde Hellebrand, Richterin am Landesgericht Wels. Weiters sei den beiden Frauen die Weitergabe und der Besitz von gefälschten Banknoten nachgewiesen worden. Es sei aber noch nicht geklärt, wo sie diese her hatten. Die beiden sind teilweise geständig, es gilt jedoch die Unschuldsvermutung. Im schlimmsten Fall droht ihnen eine Haftstrafe zwischen ein und zehn Jahren.
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