29.03.2016, 11:24 Uhr

TTIP - nein danke!

TTIP - Nein danke! (Foto: umweltinstitut (c))
Österreich: Altlengbach | Auch die Generation 60+ kämpft vehement gegen das Transatlantische Handels- u. Investitionsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA.

Das Inkrafttreten würde den Todesstoß für die hohen Standards bei Lebensmitteln, Öffentlichen Dienst- und Sozialleistungen bedeuten. Es gefährdet nicht nur heimische Firmen, sondern bedeutet auch das Aus für geschützte Lebensmittelbezeichnungen wie z.B. "Steirisches Kürbiskernöl".
In weiterer Folge würden viele inländische Arbeitsplätze vernichtet werden.

Karl BLECHA, der Präsident des Österreichischen Pensionistenverbandes, findet dafür kein Verständnis, dass aufgrund der drohenden Verschlechterungen überhaupt noch Verhandlungen über dieses Abkommen stattfinden.

Karl Blecha dazu: "TTIP ist kein Freihandelsabkommen, von dem alle Länder profitieren, sondern eine einzige Lüge! Die Gewinner wären die USA und die multinationalen Konzerne, die damit die niedrigeren Qualitätsstandards in der EU etablieren wollen".
Denn Tatsache ist, dass die Lebensmittel-, Sozial- und Umweltstandards in den USA deutlich niedrigerer sind als in Europa und vor allem in Österreich.

TTIP bringt genmanipulierten Mais und Hormon-Fleisch bei uns in den Handel - Aus für "Tiroler Speck" und "Steirisches Kürbiskernöl"!

Ein ähnliches Freihandelsabkommen gab es 1994 zwischen den USA, Mexiko und Kanada. Mit dramatischen Folgen für die "schwächeren Partner": Statt der versprochenen 200.000 neuen Arbeitsplätze und einem Wirtschaftswachstum kam es in Folge zu einem Verlust von 700.000 Jobs und einer gesundheitlichen Verschlechterung der mexikanischen Bevölkerung. Ausgelöst durch eine Überschwemmung des Marktes mit billig erzeugten Lebensmitteln aus den USA, wie z.B. flüssigen Industriezucker und genmanipulierten Mais.

TTIP ist eine große Gefahr für uns, unsere Kinder und Enkelkinder.
Das Abkommen würde billigeren, minderwertigeren Lebensmitteln wie z.B. Gen-Mais, Gen-Soja und Hormonfleisch den Weg in unsere Supermärkte und Restaurants ebnen.
Minderwertiger Speck aus mit Hormonen vollgepumpten Schweinen aus riesigen amerikanischen Mastfabriken als "Tiroler-Speck"?
NEIN, danke!!!
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