Rassismus muss nicht sein
Offene Jugendarbeit „Villa K.“ beschäftigte sich mit Rassismus

Jugendliche erzählten von ihren Erfahrungen mit Rassismus. | Foto: Villa K.
  • Jugendliche erzählten von ihren Erfahrungen mit Rassismus.
  • Foto: Villa K.
  • hochgeladen von Christian Marold

BLUDENZ: Im Rahmen der Präventionsarbeit zur Stärkung von Demokratiekultur führte die Offene Jugendarbeit Bludenz „Villa K.“ in Kooperation mit der Offenen Jugendarbeit Montafon „Jam“ 2021 ein Kurzfilmprojekt mit Jugendlichen, die von Rassismus betroffen sind, durch.

Federführend in der Organisation, Umsetzung und Produktion des Films war neben den Jugendarbeiter*innen der erwähnten Einrichtungen Luisa Bahl, eine junge Mediendesignerin, welche die Projektidee hatte und so den Stein ins Rollen brachte.

Die Filmpremiere in der Remise Bludenz war gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des Projekts. Der Inhalt des Films setzt sich aus Interviews von Jugendlichen, die von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismus in Vorarlberg berichten und aus Reaktionen der Zuschauer, die die Interviews gesehen haben, zusammen. In Form von Videoinstallationen in der Remise Bludenz und im Sternensaal ­Schruns wurden die Interviews der Betroffenen bereits im Frühjahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei hat Luisa Bahl mit Unterstützung des professionellen Kameramanns Kurt Gehring im Anschluss die Reaktionen der Besucher gefilmt und im fertigen Kurzfilm miteinfließen lassen.

Gesellschaftlicher Diskurs

Neben dem Kurzfilm als Endprodukt stand die Partizipation von Jugendlichen und die Sensibilisierung zum Thema Rassismus in Vorarlberg im Zentrum des Projekts. Die Jugendarbeiter*innen sorgten neben der theoretischen Konzeptionierung, der Sicherstellung der Finanzierung des Projekts und einer bestmöglichen Begleitung der Jugendlichen für die Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, dass die Betroffenen eine Plattform bekommen und mit ihren Anliegen in der Öffentlichkeit sichtbar werden können.

Ein wesentliches Ziel ist es dabei, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs zum Thema aufrecht zu erhalten und zu bereichern. Im Sinne der Nachhaltigkeit will das Projektteam den Kurzfilm demnächst auch veröffentlichen. Informationen diesbezüglich finden sie auf den Homepages unserer Einrichtungen unter www.villak.at und www.o-jam.at.

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