Sprachförderung gerettet - Länder müssen aber tiefer in die Tasche greifen

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Am heutigen Dienstag wird der Ministerrat die Sprachförderung nun doch absegnen. Die Länder müssen in Zukunft aber deutlich tiefer in die eigene Tasche greifen.

Damit ist das Projekt sprachliche Frühförderung zwar nicht zur Gänze gescheitert, der heftigen Kritik, die an der Sprachförderung, so wie sie geplant ist, laut wurde, ist jedoch keine Rechnung getragen worden. Im Gegenteil, denn die Mittel wurden deutlich gekürzt. Hatte Wien vom Bund für die sprachliche Frühförderung jährlich bislang rund 1,7 Millionen Euro erhalten, werden es in Hinkunft nur noch rund 1,2 Millionen sein.

Die Länder haben nun Zeit bis zum September die Fördervereinbarung zu ratifizieren. Sollten sie dies unterlassen, erhalten sie gar keine Förderungen.
Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch ist mit der Lösung nicht zufrieden: "Aus meiner Sicht gibt es noch Verbesserungsbedarf", unterstrich er am vergangenen Montag.

Auch die Obfrau des Vereins KIBIZ Wien, Mag. Renate Taurer, sieht die Situation kritisch: „Sprachliche Frühförderung legt den Grundstein für ein zukünftiges erfolgreiches Arbeitsleben. Dafür wurde schließlich auch das verpflichtende Kindergartenjahr eingeführt.“ Und die Obfrau betont weiter: „Gegenwärtig ist Österreich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, hier wird aber eindeutig an der falschen Stelle gespart. Sprachförderung ist schließlich eine Investition in Österreichs Zukunft“.

Der Verein KIBIZ Wien, der Krippe- und Kindergartenbetreuung anbietet, hat sich auf qualitative frühkindliche Sprachförderung spezialisiert. Mittels mehrsprachiger PädagogInnen und gezieltem Sprachtraining sollen die Kinder behutsam an die deutsche Sprache herangeführt werden. „Hier darf nicht gepfuscht werden, Qualität ist zentral“, unterstreicht Taurer.

Nähere Informationen zum Verein gibt es unter www.kibizwien.com

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