MATTERSBURG. Am Mittwoch, dem 30. September, liest der ungarisch-britische Autor David Szalay im Literaturhaus Mattersburg aus seinem Roman "Was nicht gesagt werden kann". Darin zeichnet Szalay den Lebensweg Istváns von seiner Jugend im Ungarn der Nachwendezeit bis in die Londoner Oberschicht nach.
Der mit dem Booker Prize 2025 ausgezeichnete Roman setzt sich mit den persönlichen Bedürfnissen nach Nähe, Anerkennung und sozialem Aufstieg auseinander. Dabei entwirft Szalay, für seine außergewöhnliche sprachliche Präzision gefeiert, eine seltene männliche Perspektive, wie Istváns als körperliches und zugleich emotional schwer zugängliches Wesen versucht, in einer Welt von Liebe, Sex, Geld, Macht und gesellschaftlichem Aufstieg seinen Platz zu finden. Was bestimmt ein Leben?
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Eintritt Freie Spende. Die Lesung findet auf Deutsch, das Gespräch auf Englisch statt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung unter lisa.schwarz@literaturhausmattersburg.at gebeten.