Ein Skatepark für Floridsdorf

Simon Kaplan, Stefan Mayer und Christian Lindtner (v.l.n.r) wünschen sich in Floridsdorf einen großen Skatepark.
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  • Simon Kaplan, Stefan Mayer und Christian Lindtner (v.l.n.r) wünschen sich in Floridsdorf einen großen Skatepark.
  • hochgeladen von Michael Riedmüller

Mitreden statt Jammern: Floridsdorfer Skater wünschen sich eine neue Anlage im Bezirk und wollen sich an der Realisierung des Projekts beteiligen.

„Es gibt hier in Floridsdorf in einigen Parks schon Anlagen für Skater, die sind aber alle zu klein“, sagt Stefan Mayer. Der 15-jährige Schüler ist einer der Initiatoren von Skate 21. Die Initiative setzt sich seit einiger Zeit für einen Skatepark in Floridsdorf ein. Ziel sei, „die in den letzten Jahren etwas veraltete Skateboardszene im 21. Bezirk wiederzubeleben, um auch Stadträndlern die Freunde am Skateboarden zu vermitteln.”

Bestehende Elemente zu klein
Tatsächlich müssen Jugendliche, die nördlich der Donau leben, derzeit lange Anreisen nach Hütteldorf oder Liesing in Kauf nehmen, um ihrem Hobby adäquat nachgehen zu können. Dort gibt es moderne Anlagen, die kleinen Elemente, die es zurzeit hier im Bezirk gibt, seien veraltet und würden den Ansprüchen der Skatern nicht gerecht werden, sagen die Jugendlichen, die kürzlich mit einem Flashmob am Franz-Jonas-Platz auf ihr Anliegen aufmerksam machten.

Lehner wartet auf Vorschläge
Dies blieb auch der Bezirkspolitik nicht verborgen. SP-Jugendbezirksrat Bernhard Herzog freut sich über das jugendliche Engagement und unterstützt deren Forderung. Für ihn gehe es nun darum, einen geeigneten Platz im Bezirk zu suchen und dann die Möglichkeiten für die Finanzierung überlegen. Auch Bezirksvorsteher Heinz Lehner steht dem Anliegen positiv gegenüber, sieht nun aber die Jugendlichen am Ball: „Wichtig ist, dass sie ihre Wünsche konkretisieren und vorschlagen, wo sie sich so eine Anlage am Besten vorstellen können.“ Da das Ganze natürlich mit einer gewissen Lautstärke verbunden sei, könne so ein Projekt aber nicht überall realisiert werden. Die andere wichtige Frage sei die Frage des Umfangs und der Kosten. Wenn diese Fragen geklärt seien, könne man sich mit Fachleuten zusammensetzen.

500 Unterschriften
Die Jugendlichen selbst können sich vorstellen, eine der bestehenden Anlagen auszubauen, oder beispielsweise in Stammersdorf einen komplett neuen Skatepark zu errichten. Eine Nachfrage dafür dürfte es allemal geben. Die Initiative der Skater hat bereits 500 Unterschriften gesammelt. „Die Skaterszene ist wieder im Wachsen“, sagt Mayer, „auch hier in Floridsdorf. Die wollen wir durch eine neue Anlage fördern.“

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