Nützlingshotels

Wildbienenhotel für Maskenbienen, Mauerbienen, Blattschneiderbienen und Löcherbienen
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  • Wildbienenhotel für Maskenbienen, Mauerbienen, Blattschneiderbienen und Löcherbienen
  • hochgeladen von Michael Debnar

Die Tage werden wieder länger. Wenn sich die Sonne hervorwagt, merken wir, sie hat schon wieder a bisserl mehr Kraft. Den meisten Gartenbesitzer_innen beginnt es in den Fingern zu jucken … aber noch ist es nicht so weit. Etwas Geduld wird uns noch abverlangt.

Jetzt ist die optimale Zeit uns um die Behausungen unserer kleinen Gartenhelfer zu kümmern. Fertige Insektenhotels für Wildbienen, Marienkäfer und Schmetterlinge, die optisch ansprechend verarbeitet sind, sind im Handel erhältlich (zum Beispiel bei WUK biopflanzen in Gänserndorf).

Platziert werden sie an sonnigen und geschützten Orten, wie Hauswänden oder bei Bäumen. Wichtig ist, dass das Nützlingsquartier stabil hängt oder steht und nicht im Wind wackelt. Idealerweise stehen sie bereits Ende Februar den Insekten für die Besiedelung zur Verfügung stehen.
Der Pflegeaufwand in den kommenden Jahren ist sehr gering. Einzig  Spinnweben sollten entfernt werden und die Vollständigkeit des Füllmaterials ist zu kontrollieren. Den Rest, wie die Reinigung von benutzten Gängen, erlegigen die Insekten selbst.

Einfache Quartiere für Ohrwürmer, Hummeln, Wildbienen sind leicht selber zu bauen. Bauanleitungen gibt es bei: "Natur im Garten"
Für Ohrwürmer (fleißige Blatt- und Schildlausvertilger) einen Tontopf mit Stroh oder Holzwolle füllen, mit einem Drahtgitter die Füllung vor dem Herausfallen schützen und zeitig im Frühjahr halbschattig aufhängen.
Für Wildbienen in Harthölzer mit dem Holzbohrer (Durchmesser 2-10 mm) 5 bis 10 Zentimeter tiefe Löcher bohren. Der Abstand zwischen den Löchern sollte in etwa 2 Zentimeter betragen. Eine andere Möglichkeit ist das Bereitstellen von hohlen Pflanzenstängeln, wie Holunder, Himbeere, Bambus oder Forsythie.
Für Hummeln besteht die einfachste Nisthilfe aus einem mittelgroßen Tontopf, der zur Hälfte mit Moos, Laub oder Kleintierstreu gefüllt in der Erde vergraben wird. Zum Schutz vor Wühlmäusen wird er unten auf eine Steinplatte gesetzt und gegen Wind und Regen schützt eine weitere Steinplatte oder ein Dachziegel.

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