Studenten-Konzept: "mein kleinmargareten" stärkt die Nachbarschaft

Die drei Studentinnen Julie Guillem, Aya Shalkar und Marianne Stålhös entwarfen in drei Monaten das neue Konzept für Klein Margareten.
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  • Die drei Studentinnen Julie Guillem, Aya Shalkar und Marianne Stålhös entwarfen in drei Monaten das neue Konzept für Klein Margareten.
  • hochgeladen von Maria-Theresia Klenner

MARGARETEN. Die Atmosphäre im fünften Bezirk hebt sich von anderen Bezirken der Stadt deutlich ab: Man kann den kleinen innerstädtischen Bezirk zu Fuß durchqueren, kennt seine Nachbarn und kann mit dem Margaretenplatz einen richtigen "Dorfplatz" vorweisen. Um den Margaretenplatz mit seinen Lokalen und Schanigärten herum befindet sich das Grätzel Klein-Margareten, für das drei Studentinnen der Grafik-Design-Klasse ein Konzept erstellt haben.

"Der fünfte Bezirk ist ein bißchen anders als die anderen Wiener Bezirke. Er ist kleiner und in Klein-Margareten herrscht eine authentische Atmosphäre", so Marianne Stålhös zur bz. Gemeinsam mit der Französin Julie Guillem und Aya Shalkar aus Kasachstan hat die Schwedisch-Mexikanerin Stålhös über das Grätzel die Marke "meinkleinmargareten" gestülpt.

Das fiktive Projekt besteht aus drei Punkten:

Die Facebookseite meinkleinmargareten, auf der Veranstaltungen sowie Ideen und Vorschläge zum Zusammenwachsen der kleinen Gemeinschaft gepostet werden.

Ein Willkommenssakerl aus Jute mit dem Aufdruck "mein klein" für neue Bezirksbewohner. In dem Sack befinden sich Gutscheine für Geschäfte und Lokale im Grätzel. Damit können die Neo-Margaretner ihre Nachbarschaft entdecken und Unternehmer können so versuchen, die Bewohner in Margareten zu halten und nicht ihre Einkäufe in großen Einkaufsstraßen zu erledigen.

mein kleingarten: Einmal im Monat werden die - zum großen Teil begrünten - Innenhöfe für Flohmärkte oder im Winter für Punschstände geöffnet. Damit soll nicht nur gezeigt werden, wie grün der fünfte Bezirk ist, sondern auch die nachbarschaftliche Gemeinschaft gestärkt werden.

"Das Logo ´mein klein´ kann alles inkludieren, was es hier in Klein Margareten gibt", erklärt Julie Guillem. "Am Ende wird statt Margareten ein jeweils passendes Symbol angehängt. Das kann eine Tasse Café für die Lokale sein oder ein Buch für den offenen Bücherschrank am Margaretenplatz."

Natürlich haben die Stdentinnen auch ihren persönlichen Lieblingsplatz in Klein Margareten. So ist Aya vom Margaretenhof begeistert, Marianne von den offenen Bewohnern beeindruckt und Julie genießt das Einkaufen in den kleinen Geschäften und Boutiquen.

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