07.07.2017, 17:18 Uhr

Briefmarkenbörse Ebreichsdorf 2017

Obmann des BSV Ebreichsdorf Wolfgang Pollak mit Gattin und dem Finanzreferenten Kurt Truhlarovsky

Philatelie- große Kunst im klein Format

Im großen Sitzungssaal des Rathauses in Ebreichsdorf fand auch heuer wieder die jährliche Briefmarkenbörse statt. Sowohl Sammler als auch Händler und interessierte Personen sind gekommen um zum einen seltene Marken zu erstehen oder auch zu verkaufen.

Briefmarkensammeln im Wandel der Zeit

Wie der Obmann des BSV Ebreichsdorf betont unterliegt auch das Briefmarkensammeln dem Wandel der Zeit. Stand in früheren Zeiten eher das Tauschen von Briefmarken im Vordergrund, um seine Sammlung zu vermehren und neue Raritäten hinzuzufügen so hat sich im laufe der Zeit dieses eher zu einem eigenen Geschäftsbereich entwickelt. Heutzutage werden Marken eher gekauft und das um teilweise große Summen.
So konnten auch heute wieder Sammlerschmankerl wie der Dr. Karl Renner Block aus dem Jahr 1946 oder eine Österreichische Freimarke Ausgabe 1919/1920 bewundert aber auch gekauft werden.

Ein Fenster der Zeit

Zu einem Fenster in die Vergangenheit werden die kleinen Kunstwerke. Geschichtsträchtig erzählen die Marken aus der Zeit des Krieges, des Wiederaufbaues und den Errungenschaften aus Wissschaft und Technik.
Briefmarken zeugen von einer Zeit in der Briege noch mit der Hand geschrieben wurden und nicht im selben Augenblick beim Empfänger ankamen. Briefmarken zeugen von einer Zeit in dem das geschrieben Wort noch etwas persönliches, ja fast intimes beinhaltete und die eine oder andere Marke aus der gossen Fülle dieser Markenbörse brachte dem Empfänger oder der Empfängerin so manch frohe aber auch traurige Nachricht.
0
Weitere Beiträge zu den Themen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.