06.07.2016, 01:00 Uhr

Sensengasse: Ein Haus auf Zeit für die Informatiker

Vizerektorin Regina Hitzenberger vor dem Holzriegelbau des Instituts für Informatik in der Sensengasse 6. (Foto: Kozeschnik-Schlick)

Ein innovativer Fertigbau aus Holz soll helfen, die Platznot der Studenten zu lindern.

ALSERGRUND. Raumdrama bei der Fakultät für Informatik der Universität Wien: "Aufgrund umfangreicher Forschungsarbeiten ist im Jahr 2015 ein unvorhersehbarer Raumbedarf entstanden. Jetzt konnten wir in kürzester Zeit vorübergehend neue Räume schaffen", sagt die Vizerektorin des Instituts, Regina Hitzenberger.

Das neue Gebäude in der Sensengasse, direkt neben dem eigentlichen Fakultätsgebäude in der Währinger Straße, hat es in sich. Auf drei Geschoßen gibt es 34 Arbeitsplätze, Sozial- und Besprechungsräume sowie ein eigenes Forschungslabor für die Zwecke der Fakultät. Und: Das Gebäude hat einen barrierefreien Zugang im Erdgeschoß.

In rekordverdächtigen zehn Tagen wurde die Einrichtung aufgebaut. Dafür wurde eine völlig neuartige Bauweise verwendet. "Der Vorfertigungsgrad liegt bei 70 Prozent. Alles ist aus Holz, die Innendämmung besteht aus Mineralwolle. Wenn wir das Gebäude nicht mehr brauchen, kann alles wieder zerlegt und die Bestandteile in den Stoffkreislauf zurückgegeben werden", sagt die Direktorin über das temporäre Zuhause der Fakultät.

Zwei Forschungsgruppen werden in das Haus einziehen. Das Erdgeschoß wird vom Institutslabor in Beschlag genommen. "Es handelt sich um ein hochtechnisiertes IT-Labor zur Erforschung kooperativer Systeme", so Hitzenberger. Damit nichts überhitzt, gibt es außenliegende Sonnenschutzjalousien.
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