09.03.2016, 09:00 Uhr

Uttendorf: Gemeinde im Ausnahmezustand

Das Jahr 1961: Erstmals wurde der Durchzugsverkehr aus dem Markt verbannt. (Foto: Archiv Stranzinger)

Es ist wieder soweit: Josefimarkt in Uttendorf vom 11. bis 13. März

UTTENDORF (ah). Im Jahr 1971 feierte der Josefimarkt das hundertjährige Jubiläum. Heuer startet die bereits 146. Auflage des weithin beliebten Marktes mit Gewerbeschau der Uttendorfer Firmen und Ausstellern aus dem Bezirk. Es war ein Kaisererlass aus dem Jahr 1871, der damals einen öffentlichen Viehauftrieb erlaubte. Anfangs war der Josefimarkt ein reiner Ross- und Viehmarkt. Die Bauern schauten sich im Frühling die Tiere an, die sie zur neu beginnenden Arbeit benötig-ten. Später kamen dann die Maschinen. Seit 1920 hat sich der Josefimarkt immer mehr weit über den Rahmen eines Jahrmarktes hinaus entwickelt. Die Gewerbetreibenden stellten ihre Erzeugnisse in immer größeren Mengen zur Schau, die Viehauftriebe gingen allerdings zurück. Durch den größer werdenden Platzbedarf wurde die Ausstellungsfläche auf dem Marktplatz bald zu klein. 1961 fiel die Entscheidung, den Verkehr während der Markttage über Helpfau umzuleiten, um so auch den Vormarkt nützen zu können. Seit 1963 wird der Josefimarkt jährlich am zweiten Wochenende im März abgehalten. Heuer werden von Freitag, 11. März, bis Sonntag, 13. März, neben den rund 60 gewerblichen Ausstellern zahlreiche Standler ihr Angebot den erwarteten 20.000 Besuchern präsentieren.

Heuer mit Pferdeschau
Ein besonderer Höhepunkt wird heuer die Bezirkspferdeschau am Sonntag, 13. März, ab 10 Uhr sein. Bürgermeister Josef Leimer gibt mit dem Bieranstich am Freitag, 11. März, um 19.30 Uhr den Startschuss zum Josefimarkt. Offiziell wird der Markt aber erst am Samstag um 13.30 Uhr von Landesrat Elmar Podgorschek vor dem Gemeindeamt eröffnet. Samstag und Sonntag kann der Markt ab 9 Uhr besucht werden.

Vielfältige Unterhaltung
Abwechslung wird den Besuchern im Bier- und Partyzelt sowie im Disco-Keller geboten. Spaß gibt es für Kinder, Jugendliche und alle Junggebliebenen im Vergnügungspark. Auch dieser hat sich ständig weiterentwickelt. Standen 1962 auf dem alten Sportplatz noch eine Schaukel, ein Kettenprater und als absolute Attraktion ein Autodrom, so gibt es heute auf 20.000 Quadratmetern eine Vielzahl an Fahrgeschäften und Hubschrauberrundflüge. In der langen Geschichte des Marktes ist der Josefimarkt zur größten und bedeutendsten Leistungsschau des Oberen Innviertels gewachsen.
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