25.05.2016, 14:08 Uhr

Steig ein Bezirk Bruck: A4, B9, B10 - Die Unfallstrecken

In der Nacht zum 10. Februar krachte ein mit Vieh beladener Lkw gegen die Grünbrücke bei Göttlesbrunn. (Foto: FF Fischamend)

Immer mehr Autos, immer weniger Verkehrstote: Niederösterreichs Straßen werden stetig sicherer.

BEZIRK. Auf Niederösterreichs Straßen starben im vergangenen Jahr 130 Menschen - neun mehr als 2014. Doch der Langzeittrend geht eindeutig in die andere Richtung. Seit den 70er Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten um über 80 Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2012 wurden bei knapp 8.000 Unfällen noch 145 Menschen getötet. Einen weiteren "erfreulichen" Trend gibt es, was die Zahl mit alkoholisierten Unfallbeteiligten betrifft. Waren 2012 noch 584 Alko-Lenker an Unfällen in NÖ beteiligt, sank diese Zahl im Jahr bereits auf 476 (-108 oder 18,5%).

Unfallstrecken in Bruck

Besonders gefährlich ist die Ostautobahn A4, berichtet ÖAMTC-Verkehrsexperte Harald Lasser: "Die Unfallstrecke Nummer eins ist die A4. Vor allem zum Wochenende hin registrieren wir mittels Verkehrshubschrauber fast jede Woche Staus wegen Zusammenstößen." Der letzte schwere Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zum 10. Februar, wo ein Viehtransporter gegen das Portal der Grünbrücke bei Göttelsbrunn krachte. Für den Lenker sowie zahlreiche Rinder kam jede Hilfe zu spät, die Autobahn musste in Fahrtrichtung Ungarn für rund zehn Stunden gesperrt werden. Ebenso unfallträchtig sind die Bundesstraßen LB 9 zwischen Hainburg und Fischamend sowie die LB 10 zwischen Bruck und Enzersdorf an der Fischa. Nach einer Massenkollision im April wurde Anfang Mai eine 67-Jährige von einem Pkw erfasst und getötet.
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