03.08.2016, 15:30 Uhr

Zu heiß: Sommer-Tipps vom Hundefriseur

Der kleine Mischling Mogli ist sichtlich zufrieden mit dem Haarschnitt. Nach der eineinhalbstündigen Behandlung sieht der Zehnjährige wieder glatt wie ein Welpe aus.

Der beste Freund des Hundes ist sein Friseur: Zoran Milenković schneidet seit 23 Jahren Hundehaare.

DONAUSTADT. Auch Hunde würden im Sommer ordentlich schwitzen, wenn sie nur könnten! Einzig über ihre Pfoten können sie Schweiß absondern. Fellschneiden soll da helfen.

"Ab einem Alter von etwa 4 oder 5 Monaten kann man mit dem Hund zum Friseur gehen", empfiehlt Zoran Milenković, der seit 23 Jahren als Hundefriseur tätig ist. Ursprünglich hatte er eine Ausbildung zum Tierkrankenpfleger absolviert, danach sattelte er um. "Gerade im Sommer ist die Fellpflege wichtig, man darf es allerdings nicht übertreiben", so Milenković, der seit 18 Jahren seinen eigenen Salon betreibt. Mit einem zu kurzen Schnitt oder gar einer Rasur täte man seinem Tier nichts Gutes, im Gegenteil. Das Fell schützt auch, gerade vor den aggressiven Sonnenstrahlen im Sommer. Wenn man sich jedoch mit Gespür der überschüssigen Zotteln annimmt, freut das auch den Hund: "Man merkt richtig, wie froh sie sind, wenn das Fell weg ist, sie sind dann gleich viel agiler", sagt Milenković.

Regelmäßige Pflege

Gerade in der wärmeren Jahreshälfte habe der Salon daher Hochsaison: "Man merkt, dass zwischen März und September mehr Leute in den Salon kommen. Manchmal auch alle ein bis zwei Monate zum Nachschneiden, je nach Rasse."
Aber auch die Hundebesitzer selbst können im Sommer zum Wohlbefinden ihrer Vierbeiner beitragen: mit Bedacht bürsten, damit die überschüssige Unterwolle und das Deckhaar entfernt werden.
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