28.06.2016, 11:56 Uhr

Vielfalt an edlen Tropfen im Burgenland

Charakteristisch für das Nordburgenland: der lehmige Boden entlang des Leithagebirges (Foto: Markus Karlo)

Das Burgenland geizt nicht mit versschiedensten, regionaltypischen Rebsorten.

Neben Spritzer und Most ist es vor allem eine Fülle an Qualitätsweinen, die in den heimischen Heurigen genossen werden. Während im Norden, am östlichen Ufer des Neusiedler Sees an den sanften Hängen der Parndorfer Platte gehaltvoller Weißwein überwiegt, besticht der Süden des Landes mit pikantem Welschriesling und das Mittelburgenland mit unverwechselbarem Blaufränkisch-Aroma.

Fruchtige Tiefe

Im Seewinkel begünstigt das Mikroklima und die sandigen Böden die Süßweinproduktion, die Nähe zu den zahlreichen Seen erlauben eine Vielzahl an Prädikatsweinen.
Am westlichen Ufer des Sees sind die Weine von Muschelkalk, Schiefer und einem hohen Lehmanteil entlang des Leithagebirges geprägt. Regionstypisch präsentieren sich die Weine elegant-sehnig und bestechen durch Feingliedrigkeit, Mineralität und saftige Frucht.

Zentrum des Rotweins

Das „Blaufränkischland“ rund um die Gemeinden Deutschkreutz, Horitschon, Lutzmannsburg oder Neckenmarkt bietet mit tiefgründigen Böden ideale Bedingungen. Charakteristisch für den Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland is die unverwechselbare Brombeer-Aromatik.

Idyll im Süden

Auch der Süden des Landes präsentiert sich als Weinidylle. Rund 250 Buschenschenken sorgen für einen romantischen Eindruck. Elegant und pikant präsentiert sich der Welschrießling entlang der Pinkataler Weinstraße. Auf den eisenhaltigen Lehmböden rund um Eisenberg und Deutsch-Schützen gedeihen herausragende Rotweine der Sorte Blaufränkisch.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.