11.03.2016, 14:27 Uhr

Freizeit im Bezirk: Hermann Reutterer

Hermann Reutterer lauscht gerne der klassischen Musik und genießt dabei seine neue Heimat.
HORNSTEIN. Seit zweieinhalb Jahren betreibt Hermann Reutterer seine Werkstatt für Streichinstrumente in der Marktgemeinde Hornstein. Dabei ist der gebürtige Salzburger bereits seit über 25 Jahren als Geigenbauer tätig. "Ich habe das Handwerk von meinem Vater gelernt und 1995 seine Werkstatt in Hallein bei Salzburg übernommen", erzählt Reutterer. Letztendlich sollte es den Geigenbauer aber ins nördliche Burgenland verschlagen, wo er als einziger Geigenbauer weit und breit heimische Musiker mit hochwertigen Instrumenten versorgt.

Das angenehme Burgenland

"Die Gegend hier hat meiner Frau und mir schon immer sehr gut gefallen", erklärt Reutterer seine Übersiedlung von Salzburg nach Hornstein. Vor allem die Lebensqualität sei hier im Burgenland für den Geigenbauer "wesentlich angenehmer". "Ich genieße hier jeden Tag."

Spazieren im Wald

Reutterer startet seine Tage in seiner neuen Wahlheimat bevorzugt mit Spaziergängen in Hornstein. "Schon vor dem Frühstück mache ich jeden Tag einen Spaziergang", erzählt Reutterer. Die täglichen Ausflüge führen ihn dann meistens in den nahegelegenen Hornsteiner Wald. "Dort bin ich besonders gerne unterwegs," so der Geigenbauer, der auch gerne – ganz seinem Beruf entsprechend – der klassichen Musik lauscht. "Ich höre oft Joseph Haydn und Jacqueline du Pré. Sie ist eine begnadete Cellistin."

Im Gebirge und am See

Ist Hermann Reutterer gerade einmal nicht mit dem Bauen von Geigen, Bratschen und Celli beschäftigt, unternimmt er gerne Wanderungen durch das Leithagebirge. "Von Hornstein bis zur Gloriette in Eisenstadt benötige ich meistens eineinhalb Stunden."
Länger dauert da schon eine Umrundung des Neusiedler Sees, die der gebürtige Salzburger sowohl mit dem Zug als auch mit dem Fahrrad vollzieht. "Das letzte Mal sind wir mit dem Zug von Neufeld nach Neusiedl und von dort weg mit dem Fahrrad nach Illmitz gefahren. Nachdem uns dann die Fähre nach Mörbisch gebracht hat, fuhren wir über Fertörakos und Siegendorf nach Wulkaprodersdorf. Von dort sind wir mit dem Zug wieder nach Neufeld gereist. Das war ein wunderschöner Tagesausflug", zeigt sich Reutterer von seiner neuen Heimat begeistert.
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