15.03.2016, 07:24 Uhr

Eine Kooperation wird erwachsen

Ausstellung auf der Grundalm: Die drei wichtigen Baumarten der Region werden den Besuchern nähergebracht (Foto: KK)

Heimische Fichte, Lärche und Zirbe sind die Hauptakteure einer regionalen Holz-Kooperation.

BEZIRK (fri). Die ARGE Nockholz ist den Kinderschuhen entwachsen. 413.000 Euro wurden seit 2011 bei einer Fördersumme von 50 Prozent in diverse Vorhaben investiert.


Holz zum Angreifen

Nach der Entwicklung des Leitbildes und des Maßnahmenplanes wurde eine europaweit geschützte Marke eingetragen. "Zur Förderung der Bekanntheit wurden eine Website entwickelt, ein Folder gedruckt und Pylonen (Säulen-Symbole) an den Einfahrtsstraßen in die Region aufgestellt. Durch laufende Medienarbeit war die Marke Nockholz auch in den Medien vertreten", erklärt der ARGE Nockholz Obmann Alfred Seebacher.
"Außerdem wurden von den Mitgliedern Holz-Projekte entworfen und errichtet, die nun öffentlich zugänglich sind und Holz ins Rampenlicht stellen. So gibt es Holz-Spielplätze wie jenen auf der Hiaslalm (Hochrindl), einen Möbel-Schauraum in der Tischlerei Schöffmann (St. Veit) sowie eine Ausstellung zum Thema Nockholz auf der Grundalm im Biosphärenpark Nockberge." Solche Projekte würden für Aufmerksamkeit sorgen und die Bedeutung des natürlichen Werk- und Wertstoffes weiter steigern.

Start gelungen

Aktuell werden die Weichen für die Zukunft gestellt: Im Rahmen der neuen EU Leader-Förderperiode (2014-2020) hat die ARGE Nockholz ein neues Leader-Kleinprojekt gestartet, das von der Regionalentwicklung kärnten:mitte mit einer Förderquote von 80% bewilligt wurde. Die Marke „Nockholz“ soll am Markt gefestigt und ein neues „großes“ Projekt vorbereitet werden. In Zukunft sollen neue Produkte und Einsatzbeispiele für „Nockholz“ im öffentlichen Raum weitere Impulse setzen. Möglicherweise soll ARGE auf die gesamte Nockregion sowie die Bereiche des Nockgebietes in Salzburg (Lungau) und Steiermark (Murtal) ausgedehnt werden.


Neue Partner

"Wir wollen auch neue Partner ansprechen und für unsere Mission, bei der sich alles rund um unser heimisches Holz und dessen vielseitige Verwendung dreht, gewinnen. Je größer unser Radius ist, umso mehr Bedeutung gewinnt Holz. Für die Wirtschaft ein nachhaltiger Gewinn. Die Wertschöpfung bleibt in der Region und Arbeitsplätze werden geschaffen."

Holz-Zukunft

Das erste EU-Projekt war für drei Jahre vorgesehen und wurde Anfang 2015 abgeschlossen. "Dass die Marke bereits funktioniert, zeigen die vielen Anfragen aus ganz Österreich", freut sich Seebacher. "Dennoch müssen wir nach vorne blicken und neue Strategien entwickeln. Dazu gehört es auch neue Projektpartner ins Boot zu holen und von unserem regionalen Werk- und Wertstoff zu überzeugen. Alle, die mithelfen möchten, das Nockholz nachhaltig zu etablieren, sind herzlich willkommen."

Zahlen & Fakten

Obmann: Alfred Seebacher
Mitglieder: WWG Region Nockberge (ca. 500 Einzelmitglieder bzw. Waldbauern)
Sägewerke und Holzverarbeiter: Sägewerk Seebacher, Greiler und Leeb Balkone
Tischlereien: FreJo Freithofnig und Schöffmann
Tourismuspartner: Almgasthaus Hiasl Zirbenhütte, JUFA Jugendgästehäuser, Biosphärenpark Nockberge

Information unter:
office@nockholz.at
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