19.04.2016, 11:40 Uhr

"bewegen - bewegt" in Groß-Enzersdorf

Peter Cepuder (li.), Michaela Stagl und Agnes Pintar hatten die Informationsveranstaltung in Groß-Enzersdorf organisiert. (Foto: privat)
GROSS-ENZERSDORF. Unter dem Motto "bewegen - bewegt" lud die Gesunde Gemeinde Groß-Enzerdorf unter der Leitung von Peter Cepuder und der Organisation von Michaela Stagl und Agnes Pintar zu einer Veranstaltung anlässlich des Weltparkinson-Tages ins Blaulicht-Zentrum ein. Menschen, die durch neurologisch bedingte Einschränkungen uund/oder Beeinträchtigungen mit speziellen Herausforderungen konfrontiert sind, hatten dabei die Möglichkeit von Experten auf dem Gebiet der Neurologie und der Sportwissenschaft die neuesten Erkenntnisse im Hinblick auf Frühdiagnostik, schulmedizinische Therapiemöglichkeiten und alternativen Behandlungsmethoden, z.B. Akupunktur oder Lachyoga zu erfahren.

Wege für Betroffene und Angehörige

Im Rahmen einer von Wolfgang Mayr (Sport Union Groß-Enzersdorf) moderierten Podiumsdiskussion stellten sich Andrea Schneider, Daniela Draxler und Willibald Gerschlager den zahlreichen Fragen des Publikums und zeigten neue Wege für Betroffene und deren Angehörige auf. Dabei wurden auch aktuelle Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und Diagnostik vorgestellt.

Ebenso wurden Ursachen und Hintergründe erörtert, wie z.B. "Was ist Dopamin?", "Was bewirkt es im Körper?", "Was hat es mit Parkinson zu tun und was mit Bewegung?“ oder "Warum ist die RICHTIGTE Bewegung so wichtig?". Rund 50 Besucher nutzten die Gelegenheit mit Spezialisten zu diskutieren, Selbsthilfegruppen kennenzulernen und mit Betroffenen sowie deren Angehörigen Erfahrungen auszutauschen. Das Sanitätshaus Luksche und das Groß-Enzersdorfer Sportstudio Jetzt! ergänzten das Programm mit Informations- und Präsentationsständen. Zum Ausprobieren gab es kulinarische Köstlichkeiten aus der Region.
Betroffene aus der Einsamkeit zu holen und Hilfe zur Selbsthilfe möglich zu machen war das vorrangige Ziel an diesem Abend. Die Gesunde Gemeinde Groß-Enzersdorf stellt zudem einen für Betroffene hilfreiche Broschüre „Bewegungskompass“ zur Verfügung.
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