02.05.2016, 16:18 Uhr

Woche der Artenvielfalt im Bezirk Gänserndorf: wilde Pferde und Jäger der Nacht

Die Honigbiene ist eines jener vielen Tiere, die in der Woche der Artenvielfalt im Mittelpunkt stehen. (Foto: Markovics)

Feldhamster und Wildkatzen, wilde Pferde, Vogel- oder Bienenkunde, Nützlinge im Garten und anderes mehr wartet auf ein naturverbundenes Publikum.

BEZIRK. Am Samstag, den 14. Mai beginnt die Woche der Artenvielfalt. Auch im Bezirk Gänserndorf werden an mehreren Orten spannende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt, in den Biotop- und Landschaftschutz vermittelt.
So bietet sich zum Beispiel an den Wochenenden eine Donau-Schlauchboottour von Schönau nach Orth an. Im Nationalpark beim Gasthaus Humer geht es los. Nach einer kurzen Grundeinweisung ins Paddeln befahren Sie einen Donau-Seitenarm.
Spannend wird’s, wenn man in die freie Fließstrecke der Donau einmündet und zügig stromab bis nach Orth, zum ursprünglichen Ausgangspunkt, auf den Wellen schaukelt.
Ein Erlebnis sind ebenso eine Tschaikenfahrt und ein Au-Spaziergang, die beste Möglichkeit, die Donau-Auen in ihrer gesamten Vielfalt zu erleben. Auf dem nachgebauten historischen Schiff lernen Sie die Fluss-Dynamik kennen und hören Interessantes aus der Vergangenheit der Schifffahrt.
Zudem findet in der Woche der Artenvielfalt, am 18. Mai die Fachtagung: "20 Jahre Nationalpark Donau-Auen – Schutz und Management der Auwälder östlich von Wien" statt.
In Deutsch-Wagram kann man eine besonders seltene Tierart kennenlernen:
Fledermäuse-gefährdete Jäger der Nacht. Es gibt am 20. Mai einen Vortrag mit anschließender Exkursion zum Rußbach.

Nachtaktiv im Auwald heißt es am 21.Mai im Nationalpark Donau-Auen. Ausgerüstet mit einem Bat-Detektor werden Fledermäuse geortet und mit etwas Glück Biberbeobachtet.

Durch das Reich der wilden Pferde geht es am 21. Mai im WWF-Gebiet in Marchegg, wo das polnische Konik, eine besonders urtümliche und robuste Pferderasse, lebt.

Im Museumsdorf Niedersulz lädet man am 22. Mai zum Tag des offenen Bienenstocks. Imker der Region bringen einen Schaustock mit und erzählen den Besuchern den Weg des Honigs von der Blüte bis ins Glas.
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