04.04.2016, 11:45 Uhr

Dornbach freut sich auf den 2er

Statt dem 44er soll bald der 2er vor dem Bruno-Kreisky-Hof im Bezirksteil Dornbach auf die Linien 43, 44A und 10 treffen.
Noch 2016 soll der Johann-Nepomuk-Berger-Platz umgebaut werden. Neue Gleisanlagen werden ein Auskreuzen der Außenäste der Linien 2 und 44 ermöglichen und Umstiege erleichtern. Dornbach bekommt dadurch eine willkommene Alternative zum 43er für Fahrten in die Innenstadt.

Von der Haltestelle Dornbach-Güpferlingstraße in nur 16 Minuten beim Rathaus (U2), in 18 Minuten beim Volksgarten (U3) und in 22 Minuten am Karlsplatz (U1). Und das ganz ohne Umsteigen! Genau das blüht den Dornbachern, wenn es zum lange versprochenen Auskreuzen der Außenäste der Linien 2 und 44 vor der Ottakring Brauerei kommen wird. Das soll noch dieses Jahr passieren.

Wann genau der dafür notwendige Umbau der Gleisanlagen vonstattengehen soll, wurde noch nicht offiziell verlautbart. Er wird jedenfalls mit einer Neugestaltung des Johann-Nepomuk-Berger-Platzes junktimiert. Die steht in Verbindung mit den Projekten Blocksanierung Friedmanngasse und Neugestaltung Neulerchenfelderstraße. Der Berger-Platz, auf dem die Linien 2, 9 und 44 zu stehen kommen, soll künftig mehr Aufenthaltsqualität und bessere Umstiegsmöglichkeiten bieten.

Sinnvollere Linienführungen bringen vielen Zeitersparnis

Erwartet wird vom Auskreuzen der Außenäste der erwähnten Linien auch eine Entlastung des 43ers. Der Zickzackkurs des 44ers, der an beiden Endstellen auf den 43er trifft, wird durch eine direktere Radialverbindung Ottakring-Schottentor ersetzt. Der 2er wird zwischen Dornbach und dem Friedrich-Engels-Platz via Rathaus und Stadtpark verkehren.

Während die meisten Fahrgäste aus Dornbach für Fahrten in die Bezirke 2 und 20 wohl weiterhin andere Verkehrsmittel wählen werden, gewinnen jene, die etwa den Karlsplatz als Ziel haben, 5 Minuten. Zudem ersparen sie sich einen Umstieg in die U2 am Schottentor, wo ein solcher bekanntlich mit einem bedeutenden Zeitverlust und Energieaufwand verbunden ist. Die zahlreichen Bewohner der Sandleiten-Gegend (Haltestelle Liebknechtgasse) dürfen sich hingegen über eine bessere Anbindung an die U6 freuen. Die Station Josefstädter Straße wird fortan direkt und in nur 11 Minuten erreichbar sein. Auch sie ersparen sich dadurch gegenüber der derzeitigen Situation mindestens 5 Minuten und einen nicht unbeträchtlichen Fußweg.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.