13.05.2016, 18:59 Uhr

Herzogenburg: Wir gestalten für die Zukunft

Das "JUZE" Herzogenburg konnte bereits fertiggestellt werden. (Foto: privat)

Die Stadterneuerung Herzogenburg hat einige ambitionierte Projekte vor, die bereits geplant sind.

HERZOGENBURG (red). Die Stadterneuerung ist in Herzogenburg ein wichtiges Thema. Bei der vor Kurzem stattgefundenen Tagung wurde besprochen, welche Projekte zukünftig verwirklicht werden sollen.

"JUZE" ist fertig
Ein großes Projekt der Stadt-erneuerung Herzogenburg konnte bereits fertiggestellt werden - das Jugendzentrum "JUZE" Herzogenburg. Das neue Jugendzentrum wurde am neuen Standort (Roseggerring 6) im Containerbetrieb realisiert. "Derzeit liegen die Unterlagen bei der Förderstelle zur Begutachtung, daher steht die Förderhöhe noch nicht fest", informiert die Stadterneuerung über den Status Quo.

Weitere Projekte
Die bisher entwickelten Projekte umfassen eine Hausbesitzerbefragung zur Zentrumsentwicklung und Leerstandsbelebung, zur Revitalisierung des alten Kinos, eine Crowd-Funding-Initiative für die neue Naturfreunde-Boulderhalle in der Wiener Straße, Planungs- und Abstimmungsgespräche zu einem Eltern-Kind-Zentrum, zur Mehrsprachenförderung für Kinder bis zum Schuleintritt, zu ehrenamtlichen Grünraumpatenschaften für öffentliches Grün, zur Idee der „Kostbaren Jubiläums-Runde“ und zum Radwegeausbau. Neue Anregungen wurden bei der Tagung notiert und nächste Schritte beschlossen. Die zuständigen Projektgruppen werden nun wieder in Kleingruppen an der Umsetzung arbeiten. In der Belebung des Zentrums, in Bereichen des Alltagsradfahrens, der giftfreien Grünraumpflege, der Förderung von gemeinschaftlichen Initiativen oder Integrationsmaßnahmen sieht Regionalberaterin Monika Heindl den Nutzen der Stadterneuerungsprojekte.

Herausforderungen
Die Bürger weiterhin zum Mitgestalten und Mitreden zu motivieren und ein Budget für die Umsetzungen durch den Gemeinderat zu erhalten, sind laut Monika Heindl die wesentlichen Herausforderungen für die zukünftigen Projekte der Stadterneuerung.
"Den Großteil der Finanzierung trägt die Gemeinde selber. Die Fördermittel des Landes NÖ für die Stadterneuerungsaktion decken einen Anteil bestenfalls zu 50 Prozent. Bei größeren Projektsummen entsprechend weniger", erklärt Monika Heindl, wie sich der wesentliche Faktor Finanzierung gestaltet.
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