04.05.2016, 19:41 Uhr

Ronald McDonald Kinderhilfe Österreich: Muttertagsfrühstück

Hausleiter Maximilian Steiner und Ronald McDonald Kinderhilfe Geschäftsführerin Sonja Klima
Nähe hilft heilen.Wenn ein Kind schwer erkrankt, wird es oft nicht in einem Krankenhaus im Umkreis seines Wohnorts behandelt, sondern muss in einer Spezialklinik aufgenommen werden.


Ein Zuhause fernab von der Heimat


Diese Spezialklinik befindet sich meist mehrere hundert Kilometer vom Wohnort der Familie entfernt. „Diese Distanz ist nicht nur für die kleinen Patienten eine große Belastung, sondern stellt vor allem die Eltern und Geschwister vor große organisatorische wie finanzielle Herausforderungen“, weiß Sonja Klima. In den derzeit vier Häusern der Kinderhilfe in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck finden jährlich über 900 Familien ein „Zuhause auf Zeit“. Die österreichischen Kinder-Kliniken haben sich in den letzten Jahren zu europaweit anerkannten Kompetenzzentren entwickelt. „Daher melden sich immer mehr Familien bei uns, die sich während der Behandlung ihres schwer kranken Kindes in der Nähe wohnen zu können“, so Klima.

Die Eltern bleiben stets in der Nähe

Im Durchschnitt bleiben die Familien in den Ronald McDonald Häusern über einige Wochen, in vielen Fällen aber auch bis zu einem Jahr. Es gibt jedoch auch Ausreißer, denn der Rekord lautet drei Jahre. „Für die Kinder ist es wichtig zu wissen, dass ihre Familie auch in der Nacht ganz in der Nähe ist. Oder dass ein Elternteil sie auch jederzeit zu den Behandlungen begleiten kann. Das gibt ihnen Sicherheit und Kraft und nimmt ihnen ein bisschen die Angst“, berichtet Sonja Klima aus ihren zahlreichen Gesprächen mit den Betroffenen. Weitere Standorte sind direkt am AKH-Gelände, Salzburg und Innsbruck geplant. Das neue Haus auf dem AKH-Gelände in Wien, wird 17 Familien ein "Zuhause auf Zeit" bieten.
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Poldi Lembcke aus Ottakring | 04.05.2016 | 22:13   Melden
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