19.05.2016, 10:08 Uhr

Rekord: Fast 2,8 Millionen Übernächtigungen

Direktor Oliver Schwarz ist mit dem Ergebnis naturgemäß zufrieden. (Foto: Ötztal Tourismus)

Neues Allzeithoch im Wintertourismus im Ötztal

ÖTZTAL (rei). Diese Zahlen können sich sehen lassen: Obwohl der Winter nicht nach Wunsch begann, endete er für die Touristiker des Ötztals am Ende mit einem neuen Rekordwert. 2.862.226 Nächtigungen wurden gezählt, das ist ein Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem Winter 2014/15 und ein neuer Nächtigungsrekord.
Die Ötztaler sind das inzwischen fast schon gewohnt, es war das sechste Mal in Folge, dass man neue Spitzenwerte melden konnte.

Ein Blick auf die Detailergebnisse zeigt allerdings, dass die Ergebnisse unterschiedlich waren: So schließt Sölden als größter Ort im Verband (und nächtigungsstärkste Wintersportgemeinde Österreichs) die Saison mit einer glatten Null ab. Längenfeld (-0,1%) und Umhausen (-1,6%) mussten leichte Rückgänge hinnehmen. Obergurgl-Hochgurgl hingegen verzeichnet in absoluten Nächtigungen mit + 13.652 das größte Plus (+2,2%), gefolgt von Oetz (+5.595 Nächte/+3,9%), Sautens (+1.478 Nächte/+3,9%) und Haiming (+746 Nächte/+1,2%).

„Wir waren zu Beginn der Saison in der gesamten Branche bekanntlich mit einem sehr verhaltenen Wintereinbruch konfrontiert. Verbunden mit dem frühen Ostertermin war klar, dass es sehr schwierig wird, an die extrem guten Zahlen der vorhergehenden Wintersaison anzuknüpfen. Dass wir im Ötztal das hohe Niveau der Nächtigungen dennoch halten konnten, ist eine exzellente Leistung, zu der ich den Betrieben gratuliere“, erklärt Direktor Oliver Schwarz von Ötztal Tourismus. Er betont allerdings, dass die Herausforderungen der Zukunft in erster Linie im Bereich der Wertschöpfung liegen werden. In dieses Horn stößt auch Bernhard Riml, Obmann von Ötztal Tourismus. „Wir wollen natürlich weiterhin dieses Niveau an Nächtigungen halten, denn sie bilden die Grundlage für eine gesunde Wertschöpfung. Dadurch werden in weiterer Folge Investitionen möglich, um auch in Zukunft international wettbewerbsfähig zu bleiben“, hält Riml fest. Dies gelte im Übrigen auch für den touristischen Sommer im Ötztal.
Investitionen in Qualität des Sommerangebots

Speziell der kommenden Sommersaison begegnen die Ötztaler Touristiker mit durchaus positiven Erwartungen. Gut gerüstet sieht man sich nicht zuletzt dank laufend realisierter Infrastrukturprojekte im gesamten Ötztal. Dazu zählen heuer beispielsweise die neue Wakeboard-Anlage der AREA 47, das Familienausflugsziel Widiversum in Oetz oder das Top Mountain Motorcycle Museum in Hochgurgl. Weiters gebaut bzw. erweitert werden unter anderem ein durchgehender Radweg zwischen Sölden und Aschbach bei Längenfeld sowie das Flowtrail-Netz der „Bike Republic“ in Sölden. „Das sind Investitionen, die uns gemeinsam mit attraktiven Angebotselementen wie der Ötztal Card und der Ötztal Premium Card ein unverwechselbares Profil als alpine Sommerdestination verleihen“, ist sich Tourismusdirektor Oliver Schwarz sicher.
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