12.08.2016, 13:30 Uhr

Krumpendorf: FPÖ-Antrag für freien Seezugang

Hier ist das Baden verboten. Der Seezugang wird trotzdem oft als Badeplatz genutzt. Die FPÖ pocht auf eine Aufhebung des Badeverbots (Foto: KK)

Nach dem Café "Schamandra" soll, geht es nach der FPÖ Krumpendorf, ein "legaler" Badeplatz geschaffen werden.

KRUMPENDORF. Die Initiative von LH Peter Kaiser, mehr freie See- und Badezugänge zu schaffen, will auch die FPÖ Krumpendorf unterstützen. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde daher der Antrag zur Prüfung der Aufhebung eines Badeverbotes eingebracht.
Konkret geht es um den Seezugang von Klagenfurt kommend nach dem Café "Schamandra" - der Grund mit Steg gehört der Gemeinde. Er wird schon jetzt oft - trotz Verbot - als Badeplatz genutzt. "Es gilt dort ein Badeverbot aufgrund einer Grünanlagenverordnung aus dem Jahr 1986. Die Verordnung müsste geändert werden. Schon jetzt sind ein paar Gründe davon ausgenommen", so GR Markus Steindl. Viele Krumpendorfer würden sich eine Aufhebung des Verbots dort wünschen.

Mehrwert für Einheimische

Steindl weiter: "Der kleine Seezugang eignet sich ideal für Radfahrer, Läufer und Fußgänger für eine Abkühlung. Das ist nicht nur eine Aufwertung für Krumpendorf, sondern auch ein Mehrwert für Einheimische."
Der Antrag wurde dem Ausschuss für Umwelt und Gemeindeentwicklung zugewiesen.

Auch in Techelsberg (Saag) soll Ende August ein öffentlicher Seezugang entstehen, so LH Kaiser. Es gibt dort einen Parkstreifen entlang der Kärntner Bundesstraße.
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