13.05.2016, 13:02 Uhr

SK Austria Klagenfurt: Lizenz verweigert

Ab in die Regionalliga: Austria Klagenfurt verliert seine Bundesliga-Lizenz (Foto: Kurt Michel / pixelio.de)

Das Protestkomitee der Österreichischen Fußball-Bundesliga verweigert die Lizenz des SK Austria Klagenfurt

„Drei von vier Protestwerbern konnten auf Grund der neu eingebrachten Nachweise die für die Lizenzverweigerung erster Instanz maßgeblichen Gründe entkräften, wonach die Lizenz erteilt werden konnte. Bei einem Klub war dies nicht der Fall, weshalb die Lizenzverweigerung aufrecht bleibt“, so Dr. Andreas Grundei, Vorsitzender des Protestkomitees

3 von 4 Protestwerbern erhalten Lizenz

Nach der Prüfung und Evaluierung der Lizenz- und Protestwerbern fristgerecht eingereichter Unterlagen hat das Protestkomitee der Österreichischen Fußball-Bundesliga folgende Lizenzentscheidungen für die Bundesliga-Saison 2016/17 getroffen:

tipico Bundesliga:

FC Admira Wacker Mödling: Lizenz wurde erteilt
(Hinweis: die bestehenden finanziellen Auflagen monatliche Liquiditätsberichterstattung und quartalsmäßige Reorganisationsprüferberichterstattung bleiben aufrecht).

Sky Go Erste Liga:

SC Austria Lustenau: Lizenz wurde erteilt
(Hinweis: die bestehende finanzielle Auflage quartalsmäßige Reorganisationsprüferberichterstattung bleibt aufrecht).

SK Austria Klagenfurt:
Protest nicht stattgegeben/Lizenz verweigert.

Regionalligen:

TSV Egger Glas Hartberg (Mitte): Lizenz wurde erteilt


Weiterer Ablauf des Lizenzierungsverfahrens

Das Verfahren innerhalb der Bundesliga ist mit der Entscheidung des Protestkomitees abgeschlossen. Der Lizenzwerber kann nach Abschluss des verbandsinternen Verfahrens, innerhalb von sieben Tagen Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einbringen.

Eine eventuell notwendige Entscheidung würde bis zum 31. Mai 2016 (=UEFA-Frist) getroffen.
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