01.09.2016, 00:00 Uhr

Alles für unsere "Wuffi's"

Die Notdurft vom achtjährigen Niko wird von Herrchen Heinrich Berka in Kierling immer nach bestem Gewissen weggeräumt.

Herrchen und Frauchen sind mit den Gassi-Routen zufrieden, doch die Hundesteuern sind umstritten.

KLOSTERNEUBURG. Viele Hunde – große, kleine, braune und weiße – kann man frühmorgens beim Gassi-gehen mit ihren Herrchen und Frauchen beobachten. Die Hunde scheinen glücklich, doch sind das auch ihre Besitzer? Die Bezirksblätter fragten nach.

Sackerl fürs Gackerl

"Eigentlich bin ich schon zufrieden mit den Gassi-Routen, aber das Problem ist, dass sich außerhalb des Ortskern viele nicht an die Gacki-Sackerl-Regelung halten", erklärt die Weidlingerin Irmgard Freyer, welche mit ihrem Dackel "Merlin" unterwegs ist. Dieser Meinung schließt sich allerdings auch der Kierlinger Heinrich Berka an: "Ich geh' mit meinem Mischling Niko jeden Tag drei Mal sparzieren. Daher seh' ich oft in der Früh, dass nach dem Notdurft verrichten, die Besitzer das meist nicht wegräumen – aber ich forder die Herren und Damen immer dazu auf." Doch auch in Kritzendorf gibt es dieses Problem, so erzählt Mark Kohlruss: "In der Früh beobachte ich andere Leute schon oft, sie räumen das Häufchen nicht immer weg. Das finde ich schade, weil jemand anderer könnte reintreten."


Doch beim Thema Hundeabgaben sind die Meinungen gespalten. "Ich finde den Preis okay, wenn man sich einen Hund nimmt, darf man den Preis nicht scheuen. Wir hatten allerdins mal einen zweiten Hund und dass der dann teurer war, hat mich geärgert", so Berka. Anderer Meinung ist allerdings Kohlruss, denn "45 Euro finde ich schon viel, andere Gemeinden verrechnen viel weniger."
Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager möchte die Hundehalter aufklären.

Zur Sache

Die jährlichen Hundeabgaben der Stadtgemeinde Klosterneuburg betragen 45 Euro für einen Hund. Für Hunde mit Gefährdungspotenzial werden pro Jahr 150 Euro an die Hundehalter verrechnet.
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