10.06.2016, 13:50 Uhr

Warnung vor Taschendieben

Fußballfieber – die Europameisterschaft hat begonnen und die Spannung steigt. Bei großen Menschenansammlung wie Public-Viewings haben Taschendiebe Hochkonjunktur.
Taschendiebe sind meist internationale Täter, arbeiten zumeist in Teams und sind sauber und adrett gekleidet, besonnen und ruhig. In letzter Zeit hat sich gezeigt, dass speziell „geschulte“ Kinder (vorwiegend rumänische Straßenkinder) zum Stehlen ausgeschickt werden. Taschendiebe sind flink und gelenkig.

Gerade bei Public Viewing herrscht oft eine gewisse "Lockerheit". Diese teilweise durch Alkoholkonsum begünstigte Urlaubsstimmung nutzen Diebe für ihre Straftaten. Der beste Schutz vor diesen kriminellen Machenschaften sind Wachsamkeit und eine an die jeweilige Situation angepasste Vorsicht.

Beute:
Bargeld ist am beliebtesten. Mit Bankomatkarten kann schnell ein großer Schaden entstehen, weil gleich nach dem Diebstahl Geldbeträge behoben werden. Kreditkarten werden von den Dieben selbst oder von anderen Tätergruppen zu Geld gemacht.

Tricks:
Taschendiebe gehen mit ihrem Opfer auf „Tuchfühlung“. Erst wird es angerempelt, dann bestohlen. Eine andere sehr beliebte „Masche“ ist es, die Opfer mit Eis, Ketchup oder Senf zu beschmutzen. Die Täter sind beim Abwischen behilflich und können so unbemerkt in die Taschen greifen. Als weiterer Trick ist bekannt, dass die Täter ihre Geldbörse fallen lassen. Das Opfer hilft beim Aufsammeln der Münzen. Danach fehlt dem Opfer z.B. die Handtasche oder die Geldbörse.

Blicke:
Taschendiebe konzentrieren sich voll auf ihr Opfer. Sie haben nur ein Ziel vor Augen: die Tasche mit der Beute. Sie meiden die Blicke ihrer Opfer, um später nicht wieder erkannt zu werden. Taschendiebe brechen ihr Vorhaben beim leisesten Verdacht auf Gefahr ab und suchen nach einem anderen Opfer.

Tatorte:
Ein reiches Betätigungsfeld finden Taschendiebe im dichten Gedränge bei Großveranstaltungen, zu Stoßzeiten in Straßenbahnen, der U-Bahn oder der S-Bahn, auf Bahnhöfen oder Rolltreppen. An diesen Orten sind die Besucher oder Fahrgäste auf andere Dinge konzentriert und achten weniger auf ihre mitgeführten Gegenstände oder Geldbörsen.
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