06.05.2016, 11:23 Uhr

"Gründung am Land" - drei Kärntner Projekte erhalten Zuschlag

Jeweils bis zu 50.000 Euro Investitionsförderung - drei Kärntner Projekte wurden ausgewählt (Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de)

Investitionsförderung von bis zu 50.000 Euro für kreative Ideen im ländlichen Raum - drei Projekte aus Kärnten wurden ausgewählt

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und die Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws) verstärken mit der neuen Initiative "Gründung am Land" das Förderangebot für junge, innovative Unternehmen im ländlichen Raum.

Drei Projekte aus Kärnten

Eine Expertenjury hat aus den insgesamt 94 österreichweiten Anträgen nun die besten 18 Projekte ausgewählt. Darunter sind auch drei Projekte aus Kärnten. Die Jungen Unternehmen und Gründer erhalten nun eine Investitionsförderung von jeweils bis zu 50.000 Euro.

- go-e GmbH aus Feldkirchen
Projekt: Entwickelt wird der ONwheel powered by go-e, ein umweltfreundlicher Zusatzmotor für Fahrräder.

- Marcel Mild aus Kühwegboden
Projekt: Livingcontainer wandelt gebrauchte 40 Fuß Hochseecontainer zu autonomen Mikrowohnungen mit 25m2 Wohnfläche nach den derzeitig gültigen Bauvorschiften um.

- TC Software und Service GmbH aus Kleinedling
Projekt: Entwicklung eines Systems zur mobilen Erfassung von Arbeitszeiten, speziell für den Einsatz an Orten mit schwierigen Arbeitsbedingungen z.B. auf Baustellen.

Innovationsanspruch: Neu oder signifikant verbessert

Der Schwerpunkt des Programmes liegt auf der Unterstützung von bevorzugt technisch-innovative Investitionsvorhaben die im Einklang mit dem jeweiligen Regionalkonzept stehen. „Die Projekte müssen dem Innovationsanspruch „neu in der Region oder zumindest signifikant besser“ entsprechen“, betonen die AWS Geschäftsführer Bernhard Sagmeister und Edeltraud Stiftinger. „Gründung am Land“ richtet sich an Projekte in der Gründungsphase sowie an bestehende Unternehmen der Region, die höchstens fünf Jahre alt sind.

Über das Programm können in den nächsten vier Jahren insgesamt rund vier Millionen euro abgerufen werden. Etwa die Hälfte der Mittel werden von der Europäischen Union im Rahmen des vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft verwalteten Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014 - 2020 bereitgestellt.

Impulse auslösen

„Gerade im ländlichen Raum gibt es viel Unternehmergeist und Kreativität. Unser Programm löst dort neue Impulse aus und sichert damit Wachstum und Arbeitsplätze in den Regionen", sagt Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Wichtiger Meilenstein

„Das Programm ‚Gründung am Land‘ ist ein wichtiger Meilenstein der österreichischen Gründerland-Strategie. Bis 2020 wollen wir dadurch 50.000 Neugründungen und 100.000 neue Arbeitsplätze in Österreich schaffen. Für Kärnten bedeutet das 7.000 neue Jobs durch Startups und Co“, erklärt Staatssekretär Harald Mahrer.

Anreize schaffen

„Mit der Förderung von Gründungen schaffen wir Anreize, in der Heimatregion zu bleiben oder wieder dorthin zurückzukehren. Ich will, dass die besten Köpfe ihre Chance in Kärnten haben. Gerade in herausfordernden Zeiten wie jetzt braucht unser Land mutige und zukunftsorientierte Unternehmer, die mit Zuversicht und Schaffenskraft an die Potenziale des Landes glauben. Besonders im ländlichen Raum müssen wir die Gründungsintensität noch weiter forcieren und junges betriebliches Engagement mit ganzer Kraft unterstützen“, streicht der Wirtschaftsreferent des Landes Kärnten, Landesrat Christian Benger die Bedeutung des Förderprogramm „Gründung am Land“ für das Bundesland hervor.



Weitere Informationen: www.awsg.at/GruendungamLand
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