15.03.2016, 13:45 Uhr

Internationale Karriere und Familie – Österreicherinnen haben’s schwer

Iris Fischlmayr (Foto: JKU)
Immer mehr Frauen wollen international Karriere machen, ohne dabei auf eine Familie zu verzichten. Ob beide Wünsche unter einen Hut zu bringen sind und wie das im Ländervergleich funktioniert, hat ein Forschungsprojekt der Johannes Kepler Universität Linz untersucht. Das Ergebnis: Österreichs Frauen haben es international am schwersten.

Iris Fischlmayr und Katharina Puchmüller vom Institut für Internationales Management verglichen mittels qualitativer Interviews Frauen aus Österreich, Kanada, Kolumbien und Taiwan, die Familie und internationale berufliche Reisetätigkeit verbinden. In allen Ländern gilt: Trotz Karriereverpflichtungen und Reisetätigkeiten sind es nach wie vor die Frauen, die im familiären Umfeld einen Großteil der Kinderbetreuungs- und Haushaltsaufgaben übernehmen. Sind diese Frauen im „Auslandseinsatz“, müssen HelferInnen – Partner, Freunde, Unternehmen und Familienangehörige - ihre familiären Aufgaben übernehmen.
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