08.06.2016, 13:17 Uhr

Weiterer Hochwasserschutz für Mattersburg und Walbersdorf im Plan

Die Wulka in Walbersdorf führte nach den heftigen Gewittern viel Wasser. (Foto: Stadtgemeinde)
MATTERSBURG. Der Ausbau des Hochwasserschutzes in Mattersburg wurde in den letzten Jahren stark vorangetrieben. 2012 wurde ein 58.000 Quadratmeter großes Rückhaltebecken fertig gestellt, das sich für die Stadt Mattersburg schon bewährt hat. Dieses Rückhaltebecken ist auch die Voraussetzung für effizienten Hochwasserschutz im Ortsteil Walbersdorf.

Grundstück nicht zu haben

Der Bau eines Rückhaltebeckens für den Ortsteil Walbersdorf verzögert sich allerdings. Bürgermeisterin Ingrid Salamon: „Wir verhandeln seit mehr als zwei Jahren mit den Grundeigentümern der für den Bau notwendigen Grundstücke. Es gab insgesamt vier Entwürfe und mehrere geologische Gutachten. Trotzdem können wir derzeit eines der Grundstücke, nämlich das wichtigste, nicht erwerben. Wir prüfen jetzt als letzten Schritt, ob eine Enteignung möglich ist“.

„Nichts unversucht lassen“

Der Standort des Rückhaltebeckens soll zwischen dem Marzerbach und dem Klettenbach hinter der Herold-Mühle liegen. „Wir werden alles versuchen, damit auch der Ortsteil Walbersdorf hochwassersicher wird,“ so die Bürgermeisterin.
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