11.08.2016, 12:17 Uhr

Nachhaltiger Lebensraum für kleinste heimische Eulenart

Andreas Ranner und Naturschutzlandesrätin Astrid Eisenkopf bei der Beringung einer jungen Zwergohreule in Forchtenstein. (Foto: Büro Eisenkopf)
FORCHTENSTEIN. Die Zwergohreule gilt in Österreich laut Roter Liste als „vom Aussterben bedroht“. Es gibt in Österreich nur mehr zwei bedeutsame Vorkommen, eines in Forchtenstein. Ein entsprechendes Artenschutzprogramm des Landes Burgenland stellt den Fortbestand, der kleinsten heimischen Eulenart, nachhaltig sicher.

„Lebensraum sichern“

„Dank des Schutzprojektes und der zahlreichen Bemühungen der Naturschutzorgane kann der Zwergohreule ihr Lebensraum nach und nach zurückgegeben werden“, freut sich Naturschutzlandesrätin Astrid Eisenkopf.

Bestandserfassung

Ein zentrales Element des Artenschutzprojektes ist die Zurverfügungstellung, Wartung und Kontrolle der Nistkästen. Durch die Nistkästen sollen den Eulen sichere Brutmöglichkeiten geboten werden, da natürliche Baumhöhlen immer seltener werden. Jährlich im Frühjahr wird die Bestandserfassung durchgeführt. Im Sommer werden die Nistkästen kontrolliert und die Jungvögel beringt.
Die Projektkosten für die Jahre 2015-2020 betragen 40.590 Euro.
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