22.08.2016, 08:06 Uhr

Hochwasserschutz in Gols

Der Graben soll das Gebiet zwischen Ganslanger und Am Kanal entlasten

In Gols errichtete man einen Graben, um die Gemeindebürger vor Hochwasser zu schützen.

GOLS. "Durch dieses Gerinne soll die Hochwassersicherheit für das gesamte "Grätzl" zwischen Ganslanger und Am Kanal - vom Bahngleis bis zur Unteren Hauptstraße erhöht werden", schildert Gemeinderat Fritz Radlspäck. "Wir haben dieses Projekt schon jahrelang geplant und haben es aufgrund der OSG-Bautätigkeit am Akazienweg vorgezogen. So ist es uns gelungen in der OSG einen Partner zu finden, der die Hälfte der nicht geförderten Baukosten für dieses Projekt mitträgt." Die Marktgemeinde Gols trägt nach Abrechnung der zu erwartenden Förderungen über den Hochwasserschutz daher im Endeffekt nur ca. 10% der Gesamtkosten für das Projekt "BA 07".
Zum Projekt: Es erfolgte ein Durchstoß unter dem Bahngleis in Höhe Ganslanger nach der Schleuse am offenen Kanal. Dann erfolgten Grabungsarbeiten über im Privatbesitz befindliche Grundstücke. Natürlich mussten wir dazu Genehmigungen der Besitzer einholen. Die Grabung erfolgte bis zu einem von der Marktgemeinde Gols angekauften Grundstück nach Osten. Von dort weg wurde Richtung Süden (bis zum Feldweg, Verlängerung Am Kanal) gegraben. Dieser Bereich wird künftig in Form eines offenen Grabens verbleiben, um für Entlastung der Wassermassen zu sorgen. "Dem ganzen Projekt gehen zwei Fließwassergutachten voraus, welche von Hochwasserexperten erstellt wurden. Dabei wurden Vermessungspunkte jeden Quadratmeters des gesamten Grätzls computerunterstützt verarbeitet, um möglichste Sicherheit über das Verhalten des Fließwassers zu erhalten", erläutert Bürgermeister Hans Schrammel
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