06.07.2016, 08:00 Uhr

Natur und Kultur als Eckpunkte der Gemeinde

(Foto: Zenger)

Franz Schmitzhofer ist ein Fixpunkt der Gemeinde Bruckneudorf. Er hat uns seine Lieblingsplätze verraten

BRUCKNEUDORF. „Es gibt eine Reihe von zauberhaften Stellen bei uns aber drei besondere Plätze sind die Kaiservilla, unser Kriegerdenkmal und das Naturschutzgebiet Batthyanyfeld vor unserer Haustüre. Starten wir unser Tour dort“, meint ein gut gelaunter Franz Schmitzhofer und los geht es. Das Batthyanyfeld zwischen dem Königshof und Bruckneudorf bildet einen einzigartigen Biotopverbund mit fließenden und stehenden Gewässern, Schilfzonen, Feuchtwiesen und Auwald und beherbergt eine Vielfalt an Flora und Fauna. An die 120 wurden Vogelarten im Umfeld dieses Naturschutzgebietes erfasst. Aufgrund der geographischen Lage zwischen den March-Donauauen und dem Neusiedler See bietet dieses Gebiet einen wichtigen Trittstein sowie Brut und Rastplatz für Zugvögel und hat somit eine wichtige Bedeutung für den Vogelschutz. „Ein herrlicher Platz zum beobachten und entspannen“, erklärt Schmitzhofer, wirft einen Blick durch sein Spektiv und beobachtet Teich und Schilfrohrsänger, Reiher, Rohrschwirrl & Co.

Kriegerdenkmal

Weiter geht es zu einem Bauwerk welches das Erscheinungsbild der Gemeinde am meisten prägt. "Das Bruckneudorfer Kriegerdenkmal ist eines der monumentalsten Gefallenendenkmäler in ganz Europa und eines der frühsten Betonbauwerke in Österreich“, so Schmitzhofer. Das Denkmal wurde 1916 von Kriegsgefangenen errichtet und dieses Jubiläum ist für Schmitzhofer Grund genug die Gedenkschrift „100 Jahre Bruckneudorfer Kriegerdenkmal“ gemeinsam mit Christian Zenger herauszugeben in der die Geschichte dieses einzigartigen Denkmals näher beleuchtet wird. "Erscheinen wird die Schrift zum Totengedenken am 1. November und am Gemeindeamt erhältlich sein“, erklärt Schmitzhofer. Natur und Kultur sind die Eckpunkte die ihn in seiner Gemeinde faszinieren.


Kaiservilla

Weiter geht es daher zu einer der bedeutendsten archäologischen Ausgrabungen in Österreich. In der Bruckneudorfer Kaiservilla lässt sich das römische Leben vor 2000 Jahren perfekt nachvollziehen. "Diese Bezeichnung Villa bedeutet nicht, wie im heutigen Sprachgebrauch, ein luxuriöses Wohnhaus, sondern einen Gutshof, der neben dem Wohngebäude alle notwendigen Einrichtungen besaß die ein nahezu autarkes Wirtschaften ermöglichte. Dieser Platz war nahezu 500 Jahre lang durchgehend besiedelt. Die Säle, Gänge und einige kleinere Wohnräume waren mit bunten Mosaiken ausgestattet. Die erhaltene Fläche von ca. 320 m’ ist der größte derartige Komplex im Ostalpenraum. Vergleichbare Mosaikbödensind nur aus den bedeutendsten Städten des römischen Reiches bekannt“, erklärt uns Schmitzhofer in seiner Funktion als Obmann des Vereins „Kaiservilla“. "Natur und Kultur prägen die Gemeinde, eine perfekte Infrastruktur, ideale Verkehrsanbindung, moderner Wohnraum, Bruckneudorf ist einfach liebend und lebenswert“, so schließt Schmitzhofer seinen Rundgang durch Bruckneudorf ab.

Der Bürgermeister beantwortete uns drei Fragen:

http://www.meinbezirk.at/neusiedl-am-see/lokales/d...

Einst und Jetzt mit dem Bahnhof Bruck:

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