08.09.2016, 15:47 Uhr

ÖVP-Frauen wollen Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen verbessern

NR DI Nikolaus Berlakovich, Bezirksparteiobmann Vbgm. Gabriele Hafner, Bezirksleiterin ÖVP-Frauen (Foto: Foto: ÖVP)
OBERPULLENDORF. Im Mittelburgenland leben laut Statistik Burgenland 19.163 Personen, die weiblich sind. Das ist mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung. Mit Ende Juli betrug die Arbeitslosigkeit im Mittelburgenland 7,3%. Bei den Frauen ist die Arbeitslosigkeit mit 7,8% höher. „Oberste Priorität sind mehr Arbeitsplätze für Frauen in unserem Bezirk. Dazu müssen bessere Voraussetzungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Frauen geschaffen werden. Weiteres Ziel ist es, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen und für die Politik zu begeistern. Dafür werden als Unterstützung seitens der ÖVP und KOMMAK Seminare und Coachings angeboten“, so Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich und die Bezirksleiterin der ÖVP-Frauen Gabi Hafner.

Bessere Rahmenbedingungen

Zeitgemäße Frauenpolitik muss den heute vielfältigen Lebenssituationen von Frauen gerecht werden. Jede Frau soll frei über ihre Lebensplanung entscheiden können und Unterstützung erfahren. Frauen stehen oftmals Doppelbelastungen und ungleichen Berufschancen gegenüber. Frauen, auch jene mit guter Ausbildung, finden nur schwer einen Job in unserem Bezirk. „Unser Ziel ist es, dass mehr Frauen im Bezirk einen Arbeitsplatz haben. Dazu müssen bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschaffen werden. So sollen Förder- und Bildungsprogramme für Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern und Aufstiegsmöglichkeiten sichern“, sagt Niki Berlakovich.

Kinderbetreuungsgeld Neu

„Mit dem Kinderbetreuungsgeld Neu und der erhöhten Zuverdienstgrenze von 16.200 Euro pro Jahr wurde eine wichtige Grundlage geschaffen. Mit dieser Grundlage können Frauen nach ihren individuellen Wünschen die Kinderbetreuung gestalten und gleichzeitig den Kontakt zur Berufswelt halten. Durch eine flexibel wählbare Bezugsdauer zwischen 12 und 28 Monaten für eine Person, oder 15 und 35 Monaten für beide Eltern zusammen, können Familien nun ganz individuell die für sie ideale Kinderbetreuungsgeldvariante erstellen. Darüber hinaus werden 18 Monate der Kinderbetreuungszeit als echte pensionsbegründete Beitragszeit angerechnet. Die Zeiten bis zum 4. Geburtstag des Kindes gelten zudem darüber hinaus als Ersatzzeiten. Diese Maßnahme sollen Frauen in ihrer Lebensplanung unterstützen“, zeigt sich NR Berlakovich erfreut.

Karenzmanagement

Die Volkspartei möchte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie neu denken. „Ein Karenzmanagement soll sicherstellen, dass der Wiedereinstieg in den Beruf erleichtert wird. Oft
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