24.03.2016, 08:34 Uhr

Bad Tatzmannsdorf: Akzente, Projekte & Kritik

Bad Tatzmannsdorf: Gemeindeamt |

"Erfolg hat viele Väter", auch wo zeitgemäße Projekte erfolgreich umgesetzt werden, wie in Bad Tatzmannsdorf.

BAD TATZMANNSDORF (ps). Die Gemeinderatssitzung 1/2016 war geprägt von Beschlüssen zeitgemäßer Projekte wie den Zu-Umbau des Kindergartens, inklusive neuer Kinderkrippe.
Im Energiebereich soll die Energiewende im Ort mit Photovoltaik Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, wie Gemeinde, Volksschule, Bauhof/Feuerwehrhaus eingeläutet werden. Die Erstellung eines gemeindeübergreifenden Mobilitätskonzeptes wurde einstimmig beschlossen.
Kritische Anmerkungen und keine Zustimmung der FPÖ gab es zum Rechnungsabschluss, trotz 773.000 Euro Überschuss, sowie dem Voranschlag 2016, wegen fehlerhafter Vermögensrechnung. Im Gemeinderat, so der Eindruck, sitzen vier Parteien (ÖVP, SPÖ, FPÖ und die Liste JETZT), die sich konstruktiv und mit viel Fachkompetenz in die verschiedenen Sachbereiche einbringen.

Gyaky "rausgeschossen"
Empörte Stimmen gab es in der Sitzung auch über die "eigenwillige Vorgehensweise" bei der Umbesetzung des Aufsichtsrates der Kurbad AG.
Nach dem Rot-Blauen Deal in der Landesregierung war klar, dass wir von der ÖVP "rausgeschossen" werden, so "noch Aufsichtsrat Heinz Gyaky". Diese Entscheidung aber aus den Medien zu erfahren, belegt den abgehobenen Führungsstil dieser Landesregierung.

Kernaufgaben im Fokus
"Bgm. Ernst Karner schätze ich als verlässlichen Partner", so Dietrich Wertz. Der Erfolg der Gemeinde ist in der guten Zusammenarbeit aller Gemeinderäte und den tollen Leitbetrieben zu sehen.
"Bei Vorschlägen von Verwaltungsoptimierung bis hin zur Energiewende, würde ich mir von Bgm. Karner mehr Unterstützung wünschen", so Wertz. Karner fokussiert die Tourismusgemeinde auf die Kernaufgaben der Gemeinde sowie Kur-Therme-Sport. Sein Weitblick und Erfolg gibt ihm recht, er setzte Akzente um die ihn viele Bürgermeisterkollegen beneiden. Das Krone Areal, das zum Verkauf steht, soll laut Bauausschuss nicht zum "betreubaren Wohnen" werden, vielmehr sollte man ein Tourismuskonzept für das Zentrum unter Einbindung des "Kronegebäudes" entwickeln.
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