29.05.2016, 08:51 Uhr

Österreichs Orientierungslauf-Staffel auf Platz 6

Robert Merl, Helmut Gremmel und Gernot Kerschbaumer eroberten für Österreich Platz 6 in der Staffel. (Foto: Rolf Quelle)

Zum Abschluss lief Österreichs Staffel mit Gernot Kerschbaumer, Helmut Gremmel und Robert Merl bei der Europameisterschaft auf Platz 6.

PINKAFELD. Zum Abschluss der Orientierungslauf Europameisterschaften im tschechischen Jesenik kam der Staffelbewerb zur Austragung.
Jede Nation durfte zwei Teams zu je drei Läufern an den Start bringen, jedoch ging nur das besser Platzierte in die EM-Wertung ein.

Diplom und Siegerehrung

Österreich 1 ging in der Aufstellung Helmut Gremmel, Gernot Kerschbaumer und Robert Merl ins Rennen, Österreich 2 mit Matthias Gröll, Matthias Reiner und Wolfgang Siegert.
Gremmel hatte zwar Probleme im orientierungstechnisch schwierigen Teil, hier passierten vielen Teams Fehler, konnte den Zeitrückstand aber in Grenzen halten. Kerschbaumer und Merl fühlten sich dann in der Rolle des Jägers sichtlich wohl. Kerschbaumer rannte von Platz 25 bereits auf Platz 13 vor. Merl setzte die Aufholjagd fort und konnte auf den letzten Metern noch Finnland und Lettland abfangen. Er sprintete als 8. Team über die Ziellinie, in der EM-Wertung bedeutete dies aber Rang sechs und somit gerade noch einen der begehrten Diplomplätze. Gleichzeitig war dies das beste Ergebnis einer österreichischen Staffel bei einer EM oder WM.
„Endlich bei der Siegerehrung. Öfters waren wir nun schon in den Top 10 bei einer Staffel und heute hat es endlich mit einem Top 6 Platz geklappt“, waren sich die drei einig. Österreich 2 kam in der Gesamtwertung auf Platz 23. Die Goldmedaille holte sich das Team Schweiz 2, vor Norwegen 1 und Tschechien 1.
Österreich darf bezüglich Weltcuppunkte und A-Finalplätze auf die erfolgreichste Europameisterschaft zurückblicken und auch Gernot Kerschbaumer resümiert zufrieden: „Mit zwei zwölften Plätzen im Einzel und einem sechsten in der Staffel war es meine erfolgreichste EM bisher. Schön zu sehen, dass es weiter aufwärts geht. Natürlich möchte ich auch im Einzel noch weiter nach vorne, aber wie man so sagt, die Luft ist dünn da vorne. Wir haben ein gutes Team, wir werden hart weiterarbeiten und unser Bestes geben, dann werden wir sehen, was noch möglich ist.“
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