23.03.2016, 16:00 Uhr

Mit Kürbiskernlikör: Nicole Hainbuchner ist Pergs Gründerin des Jahres

Die Preisträgerinnen Karin Prandstätter, Nicole Hainbuchner, Julia Sponseiler und Julia Buchmayr mit Michael Wimmer, Bernhard Aichinger und Dieter Haring von der Jungen Wirtschaft.

Junge Wirtschaft und BezirksRundschau vergaben Newcomer-Preis

PERG (mikö). Die Gründerin des Jahres 2015 und damit Preisträgerin des Gründerpreises 2016 steht fest: Nicole Hainbuchner aus Thurnhof gewann mit einer wahren Rarität: Dem hofeigenen Kürbiskernlikör. Die Pergerin wurde am vergangenen Donnerstag beim Jungunternehmerempfang ausgezeichnet. Junge Wirtschaft (JW), BezirksRundschau Perg, Sparkasse und Metallwerkstatt Reisinger vergaben den Preis in der Wirtschaftskammer Perg zum bereits siebten Mal. Eine Expertenjury kürte die Sieger.

Sieg mit Kürbiskernlikör

„Ich freue mich total, der Erfolg kommt sehr unerwartet“, strahlte die Siegerin. Hainbuchner führt mit Maximilian Strasser eine Landwirtschaft im Nebenerweb. Seit Anfang 2015 werden Kürbisse angebaut und zu Kürbiskernöl verarbeitet. Im April 2015 hatte Hainbuchner eine weitere Idee – den Kürbiskernlikör. „Mein Ziel ist es, den Likör in der Gastronomie zur Verfeinerung von Speisen wie Eis, Mehlspeisen und Kaffee oder auch pur unverzichtbar zu machen. Langfristig möchte ich den Likör im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt machen und echten Feinschmeckern ein kulinarisches Erlebnis bieten“, sagt sie.

„Weil ihr den Mut habt ...“

900 Flaschen wurden bislang produziert. Der Likör wird aus Kürbiskernöl, Eierlikör, Korn, Zucker und weiteren Zutaten hergestellt. Für das Kürbiskernöl werden ausschließlich Kerne aus eigenem Anbau verwendet. Hainbuchner beschreibt den Geschmack als „leicht nußig“ durch das Kürbiskernöl und süßig-cremig. Ein heißer Tipp: Den Likör über Vanilleeis gießen oder im Kaffee genießen. Höchste Qualität wurde Hainbuchner bereits bescheinigt: Bei der Ab Hof Messe in Wieselburg gab es das „Goldene Stamperl“.

"Weniger Bürokratie und Verwaltungsschikanen"

Durch den Abend beim Jungunternehmerempfang führte Dieter Haring, Bezirksvorsitzender der JW. Der Landesvorsitzende Bernhard Aichinger verwies auf die Kampagne „Partner Staat statt Vater Staat“. Die Jungunternehmer wünschen sich „weniger Bürokratie und Verwaltungsschikanen“. Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Wolfgang Wimmer bedankte sich bei allen Nominierten. „Weil ihr den Mut habt herauszukommen und euch zu präsentieren. Eines der wichtigsten Dinge ist: In die Öffentlichkeit gehen“. Und: „Ich wünsche, dass es vielen gelingt, ein Traditionsbetrieb zu werden.“ Gründerpreis-Vorjahressieger Eugen Huemer verköstigte die Gäste mit Spezialitäten aus seinem Nudelwagen.

Ebenfalls „Gründer des Jahres“ dürfen sich diese Unternehmen nennen, die den zweiten Rang belegten:

KaLia Bio-Mode & Holzspielzeug, Waldhausen, Julia Sponseiler und Karin Prandstätter
Visionsgarten, Münzbach, Julia Buchmayr
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