12.05.2016, 15:31 Uhr

Urlaub in der "Oase des Friedens"

Gemeinde und TVB St. Martin feiern mit den Journalisten aus Israel. (Foto: Or Kaplan)

St. Martin wirbt um Gäste aus Israel. 3.000 Übernachtungen konnten bereits verkauft werden.

St. Martin will sich als Tourismusgemeinde einem neuen Markt öffnen. Seit geraumer Zeit bemühen sich Gemeinde und Tourismusverband gemeinsam um Gäste aus Israel, um die in Salzburg und auch Österreichweit nur sehr wenig geworben wird. Dazu wurde kürzlich eine israelische Journalistendelegation in St. Martin begrüßt.

Zentrum der Attraktionen

"Wir treten als idyllische Gemeinde auf, die Ausgangspunkt für unzählige Aktivitäten im Salzburger Land sein kann. Die Eisriesenwelt, die Bug Hohenwerfen, Wanderungen zu Wasserfällen und vieles mehr, können die Gäste von uns aus erleben", erklärt der Obmann des Tourismusverbandes, Horst Weiß. "Darüber hinaus können wir als 'Oase des Friedens' bei den israelischen Gäste punkten."

Kommen ohne Werbung

Bereits ohne Werbung ist das Interesse bei den Israelis am Salzburger Land hoch. 115.000 Nächtigungen und eine Steigerung um 30 Prozent seien im letzten Jahr verzeichnet worden – "Die Hälfte davon in Amade", weiß Horst Weiß.

Reiseveranstalter zeigen Interesse

Die Journalistendelegation war jedenfalls schon mal begeistert von St. Martin und dem großen Angebot des Pongaus. "Zwölf große Reiseveranstalter in Israel haben Interesse gezeigt und 3.000 Übernachtungen konnten bereits verkauft werden", freut sich der Obmann, der damit St. Martin touristisch wieder "stabilisieren" will. "Durch das Wegfallen einzelner Betten und des JUFA Gästehauses hat St. Martin im vergangenen Jahr 200 Betten verloren. Das ist bitter und fordert Initiativen, um die Stimmung zu heben und die St. Martiner zu motivieren, Gästebetten anzubieten."
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