03.06.2016, 12:10 Uhr

Die Alpentherme ist ein Erfolgskonzept

REUTTE (lr). Ein Erfolgskonzept – so beschreiben die Betreiber Vivamar und Bgm. Alois Oberer nach bald fünf Jahren die Alpentherme Ehrenberg. Ein halbes Jahr vor dem Geburtstag des Bades können sie sehr positive Zahlen vorlegen.

Stetige Steigerung

Die Besucherzahlen steigen stetig und lagen im vergangenen Jahr bei 181.056. Das sind rund 500 Besucher am Tag. Besonders die Saunalandschaft zieht immer mehr Menschen an und hat die Besucherzahlen fast verdoppelt.
Dementsprechend steigt auch der Umsatz kontinuierlich an. Allein im heurigen Jahr konnte man bereits eine Steigerung von rund 15% verbuchen. Und die Tendenz hält an.

Die laufenden Kosten, sowie Wartung und viele Investitionen trägt das Bad bereits selbst. „Das ist nicht selbstverständlich,“ meint Geschäftsführer Thomas Eichhorn. „Ich kenne viele Bäder, die auch hier Unterstützung brauchen.“
So bleiben die Kosten auch für die Marktgemeinde in einem berechenbaren Rahmen von etwa €570.000.- jährlich. Nur bei größeren Investitionen, wie der Wasserrecyclinganlage, die in einigen Wochen installiert wir, muss die Gemeinde beisteuern. Diese soll sich aber in etwa 5 Jahren amortisiert haben. „Daneben ist das auch ökologisch interessant. Wir sparen fast 16.000m3 Wasser und Energie,“ führt Betriebsleiter Sebastian Heckelmiller an.

Damit ist die Gemeinde Reutte sehr zufrieden. „Drei Erfolgsfaktoren spielen hier eine Rolle,“ betont Bgm. Alois Oberer, „Das attraktive Angebot, das professionelle Team von Vivamar und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Es hat sich gezeigt, dass die Entscheidung für die Saunalandschaft damals völlig richtig war.“

Viele Neuerungen

Naben den großen Investitionen werden auch im laufenden Betrieb ständig Verbesserungen gemacht. So wurde der Bistrobereich vergrößert und neu möbliert. „Wir mussten das Gastronomiekonzept an die Gegebenheiten anpassen,“ erklärt Eichhorn. Auch für das alte Mobiliar fand sich eine Verwendung – es wurde genutzt um den Terrassenbereich auszustatten.
Für den neuen Beachvolleyballplatz brauchte es ganze acht LKW-Ladungen voll Sand. Mit dem neuen Verstellbaren Netz und den Soccertoren, sind neue Möglichkeiten für Kinder entstanden. Der alte Sand hat ebenso ein Recycling erfahren – er dient als Liegefläche und Spielplatz.
In Arbeit ist die Homepage und der Onlineshop. Diese sollen für Smartphone-User besser nutzbar werden.
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