25.06.2016, 11:00 Uhr

Restzeitanzeige soll das Warten "verbessern"

Die Baustelle in Lermoos wird mit einer Ampel mit Restzeitanzeige geregelt.
TIROL/AUSSERFERN (rei). "Geht da bald mal etwas weiter?" Diese Frage hat sich sicher schon jeder einmal gestellt, der vor einer Baustellenampel auf das heiß ersehnte "Grün" gewartet hat. Mancher Autofahrer verliert da schon einmal die Geduld, fährt bei rot los und schon ist das Chaos, wenn der Gegenverkehr im Baustellenbereich daher kommt, perfekt.
Mit speziellen "Baustellenampeln mit Restzeitanzeige" will man seitens des Landes nun dazu beitragen, Neven und Energie zu sparen. Auch im Außerfern kommen diese Ampeln zum Einsatz. Derzeit bei der Baustelle der Lussbrücke bei der Ortseinfahrt nach Lermoos.

Brücke wird neu gebaut

Hier muss der Verkehr auf Höhe der Feuerwehrhalle über eine einspurige Behelfsbrücke geführt werden. Ohne Ampelregelung geht es nicht. Mit einer neuen Ampelanlage "vereinfacht" man hier die Wartezeit. Springt die Ampel auf rot, dann startet ein Restzeitzähler, der Auskunft darüber gibt, wie lange es dauert, bis es wieder grün wird.
Das spart Nerven bei den Autofahrern, da sie so wissen, wie lange man noch warten muss. Die Sorge, die Ampel könnte vielleicht defekt sein und nicht auf grün umschalten, wird ausgeräumt. Viele Autofahrer stellen auch den Motor ab (sofern das nicht eine Start/Stopp-Automatik übernimmt). Kurz vor dem Umschalten auf grün kann man den Motor wieder anlassen. Alles geht zügiger als bei Ampelregelungen ohne Restzeitanzeige.
Künftig will man noch einen Schritt weiter gehen, und Baustellenampeln mit verkehrsabhängiger Steuerung einsetzen. Detektoren messen dabei das Verkehrsaufkommen und liefern damit die Daten für die Grünschaltungen. Das bringt kürzere Wartezeiten und reduziert die Staugefahr.
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