05.04.2016, 09:54 Uhr

Tunnelvorhaben: "Taten statt Worte gefordert"

v.l.: Franz Hörl, Minister Andrä Rupprechter, Hausherr Gerold Mattersberger und WB-BO Peter Müller freuen sich über ein gelungenes Tourismustreffen des WB Reutte. (Foto: WB/Klotz)
GRÄN. Traditionell zum Ende der Wintersaison lädt der Wirtschaftsbund Reutte zum Außerferner Tourismustreffen ein. „Das Treffen steht stets im Zeichen des Austausches unter den Touristikern zum Einen, und mit Entscheidungsträgern aus Politik zum Anderen“, so der Bezirksobmann des WB Reutte Peter Müller.
Das Podium war mit Bundesminister Andrä Rupprechter und dem Obmann der Sparte Tourismus der WK Tirol Franz Hörl prominent besetzt. Themen wie Verkehr, Golfplatzkonzept, Saisonniersregelung, Freizeitwohnsitze, Fachkräftemangel und Regionalität waren Inhalte der von WK-Bezirksstellenleiter Wolfgang Winkler professionell geführten Diskussionsrunde.

Golfplatzkonzept – Freizeitwohnsitze

Was die weitere Entwicklung hinsichtlich bestehender bzw. neuer Golfplätze betrifft, so gibt es mit der Evaluierung des Golfplatzkonzeptesdurch aus wieder Grund zur Hoffnung was die Zugspitzregion, als auch das Tannheimertal betrifft. „Die Landesregierung hat hier durchaus gute Kompromisse zusammengebracht. Moorböden, als auch die Größe stellen keine Ausschließungsgründe im neuen Konzept mehr dar“, informiert Hörl. Weniger erfreut zeigt sich Hörl in Sachen Vorschlag Freizeitwohnsitze auf Bauernhöfen. „Dahingehend hält sich meine Begeisterung in Grenzen und ich lehne diesen Vorschlag strikt ab.

Regionalität

In Sachen Regionalität sieht Minister Rupprechter tolle Kooperationsmöglichkeiten und eine gewinnbringende Zusammenarbeit zwischenLand- und Tourismuswirtschaft. „Entsprechende Qualität aus der Region ist in Tourismusbetrieben sehr gefragt. Hier besteht eine große Vermarktungschance zwischen landwirtschaftlichen Betrieben und den Tourismusbetrieben mit entsprechenden Mehrwert auf beiden Seiten“, so der Minister.

Klare Forderung nach Tunnel

Die Realisierung und der Baubeginn des Fernpass-Scheiteltunnels und auch des Tschirganttunnels waren eine klare Forderung bei diesem Treffen. „Landeshauptmann Platter hat als Gast bei unseren vergangenen Treffen klare Aus- und Zusagen hinsichtlich der Tunnelvorhaben getroffen. Wir fordern nun, dass diese Zusagen eingelöst werden und Taten folgen“, stellte Peter Müller unmissverständlich klar.
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