27.09.2016, 17:55 Uhr

Wirtschaftspark Innviertel endlich komplett

Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher, Braunau (Obmann Bezirksverband Braunau), Bürgermeister Johann Weirathmüller, Taiskirchen im Innkreis (Obmann Bezirksverband Ried), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Bürgermeister Paul Freund, Taufkirchen an der Pram (Obmann Bezirksverband Schärding). (Foto: Land OÖ)

Gemeindeverbände aus Schärding, Braunau und Ried wollen gemeinsam Betriebe im Innviertel ansiedeln.

NNVIERTEL. 33 Gemeinden aus dem Bezirk Ried, 38 aus Braunau und 20 aus Schärding – sie sind gemeinsam der "Wirtschaftspark Innviertel". Mit der Gründungssitzung des Gemeindeverbandes „Interkommunale Betriebsansiedlung Bezirk Ried im Innkreis“ am Montag dieser Woche ist der Wirtschaftspark Innviertel nun komplett. Künftig werden die betrieblichen Standorte im Innviertel auf der Ebene der drei Bezirke gemeinsam entwickelt und besiedelt.

„Kern der Kooperation ist eine Vereinbarung der drei Gemeindeverbände zur abgestimmten Entwicklung und gemeinsamen Vermarktung des Standortangebotes unter der Dachmarke Innviertel. Der Wirtschaftspark Innviertel ist damit österreichweit die erste und einzige interkommunale Kooperationsgemeinschaft in Sachen Betriebsansiedlung, die sich über ein ganzes Landesviertel erstreckt“, sagt Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl. Als nächste Schritte nennt Strugl die systematische Entwicklung von spontan bereitstehenden betrieblichen Standorten, insbesondere für die Ansiedlung größerer Unternehmen.

"Beteiligung am höchsten"
„Im Bezirk Ried hat der Entwicklungsprozess für den Wirtschaftspark zwar länger gedauert als in den beiden anderen Bezirken des Innviertels. Mit über 90% der Gemeinden ist allerdings die Beteiligung am höchsten", sagt Bürgermeister Johann Weirathmüller aus Taiskirchen. Er ist gleichzeitig Obmann des Gemeindeverbandes für den Bezirk Ried.
Ähnlich wie im Bezirk Braunau gäbe es auch in Ried, so Weirathmüller, erfolgreich tätige Leitbetriebe, die immer wieder neue Standortpotenziale für Expansionen benötigen. Und diese wolle man bereitstellen, so der Verbandsobmann.
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