02.05.2016, 10:56 Uhr

200 Jahre Salzburg erlebbar machen

Martin Hochleitner und Jörg Pribil mit der neuen Sondermarke zum Jubiläum. (Foto: Neumayr)

Mit einem Festakt wurde die Landesausstellung "Bischof. Kaiser. Jedermann" eröffnet.

SALZBURG (lg). Unter dem knappen Titel "Bischof. Kaiser. Jedermann" wurde am Freitag die große Landesausstellung im Salzburg Museum zum Jubiläumsjahr "Salzburg 20.16" feierlich eröffnet. Zudem präsentierte Salzburg Museum-Direktor Martin Hochleitner die Sonderbriefmarke zum Jubiläumsjahr. "Die Ausstellung ist eine Visitenkarte für Salzburg", so Hochleitner. Auf einer Ausstellungsfläche von 1.500 Quadratmetern widmen sich die drei Bereiche "Schatzkammer Salzburg", "Erzähl mir Salzburg!" und "Am Schauplatz" der Vergangenheit Salzburgs.

Besuch von Bundespräsident Heinz Fischer

Bundespräsident Heinz Fischer kam mit seiner Frau Margit zum festlichen Abendempfang in die Neue Residenz und betonte in seiner Rede, dass "die Landesausstellung den hohen Stellenwert bestimmter Themen, die für Salzburg wichtig sind, zum Ausdruck bringt." Für LH Wilfried Haslauer stellt die Ausstellung mit den drei Schlagworten das "kürzeste Geschichtsbuch unserer Zeit dar. Zudem ist es sogar SMS-tauglich", so Haslauer und ergänzt: "Wir sollten das Jubiläum dazu nutzen, uns der Geschichte zu stellen. Für mich ist die Geschichte stets ein Rendezvous mit der Flüchtigkeit des Augenblicks." Die Pongauer Schriftstellerin Teresa Präauer las aus ihrem Text "Salzburg, du bist mein Zapfenmandl" und stellte dabei die Frage, ob "wir bei aller Zugehörigkeit offen für die Welt bleiben?". Unter den Gästen waren neben Vertretern aus der Politik, Wirtschaft und Kultur auch Erzbischof Franz Lackner und der Erzabt von St. Peter Korbinian Birnbacher. Kulinarisch abgerundet wurde der Abend mit Kreationen von Didi Maier.
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