08.04.2016, 12:12 Uhr

Freie Fahrt auf Forststraßen?

Um Bewusstsein für bessere Möglichkeiten des Radfahrens zu bilden, konfrontierten Mitglieder des Vereins Naturfreunde die Salzburger mit ihre Forderungen. (Foto: Naturfreunde Salzburg)
SALZBURG (ck). Am Morgen des 8. April konfrontierten die Naturfreunde Salzburg an den Zufahrtsstraßen zur Stadt die Salzburger mit der Forderung, die Forststraßen endlich für die Radfahrer freizugeben. "800.000 RadfahrerInnen suchen pro Jahr Erholung in Österreichs Wäldern und Bergen. Im Gegensatz zum Wandern ist Radfahren im Wald jedoch nur auf dezidiert genehmigten Strecken erlaubt. Von den rund 120.000 km Forststraßen darf nur ein geringer Teil offiziell befahren werden", berichtet Helmut Schwarzenberger, Landesgeschäftsführer der Naturfreunde Salzburg. Geht es nach den Naturfreunden, soll sich das nun endlich ändern. Seit einem Jahr läuft die Naturfreunde-Kampagne "Freie Fahrt für RadfahrerInnen auf Forststraßen". Es wurden in den letzten Monaten eine Reihe bewusstseinsbildender Maßnahmen, wie beispielsweise intensive Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Gespräche mit den diversen Interessensvertretern gesetzt, sowie eine Unterschriften-Aktion gestartet, welche bereits rund 30.000 Personen unterstützten. Ziel der Naturfreunde-Initiative ist es, im Zusammenwirken aller Beteiligten eine neue, klare und zeitgemäße gesetzliche Regelung für legales Radfahren zu erwirken.
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